Der beste Rohstofffonds: MLIIF World Mining Fund

Investieren in Rohstoffe Test

Fondsmanager Evy Hambro glaubt, dass die Rohstoffmärkte auch 2005 boomen werden.

Mit Abstand Bester: Der MLIIF World Mining A2 (Isin LU 007 505 655 5) von Merrill Lynch hat im abgelaufenen Fünfjahreszeitraum im Schnitt je 19 Prozent pro Jahr zugelegt. Er ist als Einziger „stark überdurchschnittlich“ – auch wenn er im vergangenen Jahr leicht hinter dem Fondsgruppendurchschnitt zurückblieb.

Schwerpunkt Erz und Kohle

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Der Fonds setzt ausgeprägte Schwerpunkte.

Die Hausse zeigt sich auch am Fondsvolumen. Mitte 2003 verwaltete Manager Evy Hambro noch knapp über 100 Millionen Dollar. Dann hoben die Preise für Erze und Metalle ab, der Markt boomte. Inzwischen verfügt er über gut 1,8 Milliarden Dollar. Hambro kauft vor allem Aktien großer Minenunternehmen, etwa vom Weltmarktführer BHP Billiton (siehe Porträt). Das in jüngster Zeit boomende Öl ist weniger sein Geschäft. Die Schwerpunkte liegen dort, wo Erze und Kohle aus der Erde geholt werden, in Amerika, Südafrika und Australien. „Die robuste Nachfrage der chinesischen Stahlindustrie nach Kohle und Eisenerz haben die Preise dieser Produkte auf Rekordhöhe ­getrieben“, unterstreicht Hambro die Bedeutung vor allem Chinas für den Rohstoffboom.

„Wir bleiben bullish“

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Der Fonds im Vergleich zum Fondsgruppendurchschnitt.

Die Entwicklung der Rohstoffpreise und damit die Entwicklung der Minenaktien sind eng verknüpft mit der Industrieproduktion. Das Hauptrisiko für Fondsinvestoren sieht Hambro denn auch in einem weltweiten Konjunktureinbruch, der auch China erfasst. „Derzeit sieht es aber nicht danach aus“, sagt Hambro. „Wir bleiben bullish“. Der Erfolg des Fonds kommt nicht von ungefähr. Die Londoner Ratingagentur Standard & Poor's schreibt dem Team des World Mining Funds erhebliches Fachwissen zu. Drei ­Mitarbeiter Hambros sind ausgebildete Geologen und Fachleute für die Ausbeutung von Bodenschätzen. Ihre Informationen beziehen sie aus zahlreichen Fachkonferenzen rund um den Erdball und ihren persönlichen Kontakten zu den Unternehmen. Sie scheuen sich auch nicht, Minen in China oder Papua-Neuguinea selbst anzuschauen.

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