Internetversteigerung Der Herr der Ringe

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Es gibt nichts, was man bei Internetauktionator eBay.de nicht ersteigern könnte. Auch Schmuck "zu sehr günstigen Preisen" von Versteigerer Frank Mullack, den dieser über seine "Juwelenboerse" anpreist.

Interessent Klaus Laubner bot im Dezember mit bei einer Versteigerung von "46 Ringen, garantiert neu und in echt Gold 333". Schließlich wirkte das Foto zum Angebot viel versprechend. Außerdem suchte Laubner noch Weihnachtsgeschenke. Bei 1.300 Mark erhielt er den Zuschlag.

Als er die Ringe erhielt, staunte er jedoch nicht schlecht: "Das war alles Schrott. Die Ringe waren zwar aus Gold, aber in einer Qualität, wie man sie sonst nur in Kaugummiautomaten findet. Außerdem waren einige der Ringe kaputt." Laubner forderte Juwelier Mullack zum Umtausch auf. Der wollte aber nur die kaputten auswechseln. Die Ware sei laut Auktionsbeschreibung verkauft worden. Laubner hätte eben nicht so viel bieten sollen.

Auch eBay (Firmenphilosophie: "Wir glauben, dass die Menschen gut sind) konnte Klaus Laubner nicht weiterhelfen. Daraufhin sah der verärgerte Laubner sich die Versteigerungen der Juwelenbörse genau an. Dabei stellte er fest, dass Juwelier Mullack unter anderen Namen bei eigenen Auktionen mitgeboten hatte, Laubner zufolge "um so den Preis in die Höhe zu treiben". eBay prüfte das nach und sperrte darauf vier Aliasnamen von Mullack. Zum Rausschmiss kam es jedoch nicht.

Klaus Laubner ist das zu wenig. Doch Juwelier Mullack hält die Kritik für überzogen. Wer nicht zu viel zahlen will, sollte vor Abschluss der Auktion nach den Details der Ware fragen. Er verweist auf die inzwischen über 450 zufriedenen Kunden laut eBays Bewertungsliste. Laubners Kritik im Forum ("absoluter Schrott") ließ er allerdings als Beschimpfung entfernen.

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