Tipps

So schützen Sie Ihren Rechner

  • Virencheck. Prüfen Sie neue Dateien vor dem Öffnen auf Viren. Nutzen Sie dazu ein aktuelles Antivirenprogramm mit Virenscanner.
  • Update. Aktualisieren Sie Ihr Anti-Virus-Programm mindestens einmal pro Woche. Das Programm lädt dabei die aktuellsten Virendefinitionen aus dem Internet. Die meisten Programme aktualisieren sich auf Wunsch automatisch.
  • E-Mail-Anhänge. Klicken Sie nicht auf unbekannte E-Mail-Anhänge oder Programmdateien. Vor allem Dateien mit den Endungen exe, com, bat, pif, cmd, scr, chm, vxd und vbs können schädlichen Programmcode enthalten.
  • Firewall nutzen. Surfen Sie stets mit Firewall. Dieses Schutzprogramm kontrolliert zumindest den eingehenden Datenverkehr und sperrt alles, was nicht ausdrücklich erlaubt ist. Hochwertige Firewalls prüfen auch ausgehende Datenströme von Ihrem Rechner ins Internet.
  • Firewall Nachteil. Je höher die Sicherheitseinstellungen der Firewall, desto unkomfortabler wird das Surfen im Internet. Eine streng eingestellte Firewall unterdrückt die Anzeige vieler Internetseiten.
  • Firewall öffnen. Lockern Sie die Sicherheitseinstellungen, wenn Sie bekannte und vertrauenswürdige Internetseiten besuchen. Hier können Sie beispielsweise Javascript und ActiveX zulassen. Schalten Sie die Firewall aber nie ganz ab. Ziehen Sie die Sicherheitseinstellungen anschließend wieder hoch.
  • Betriebssystem. Betriebssystem, Browser und Mailprogramm sind bevorzugte Angriffsziele für Viren und Würmer. Die Schädlinge nutzen Schwachstellen in diesen Basisprogrammen, etwa um sich weiter zu verbreiten. Aktualisieren Sie Ihre Basissoftware, wenn solche Schwachstellen bekannt werden. Die meisten Programme stammen von Microsoft. Microsoft bietet regelmäßig Updates und Patches an.
  • Windows XP. Nutzen Sie die jeweils aktuelle Version Ihres Betriebssystems. Für Windows XP derzeit Servicepack 2 (Stand: Januar 2005).
  • Zugriffsrechte. Moderne Betriebssysteme verwalten Nutzer und Zugriffsrechte. Surfen Sie als Nutzer mit eingeschränkten Rechten. Vorteil: Wichtige Systemdateien sind so gegen Angreifer geschützt. Wer als Administrator surft, riskiert dagegen sein gesamtes System. Nutzer mit eingeschränkten Rechten gibt es beispielsweise unter Mac OS und Windows XP. Die alten Windowsversionen Windows 98 und Windows ME bieten diese Möglichkeit nicht.
  • Sicherungskopien. Speichern Sie Sicherungskopien Ihrer wichtigsten Dateien auf CD-ROM oder DVD. So können Sie die Daten nach einem Angriff wiederherstellen.

So sichern Sie Ihren Browser

  • Grundeinstellung. Die Grundeinstellungen der meisten Browser sind nicht besonders streng. Stellen Sie Ihren Browser auf höhere Sicherheit ein. Beispiel Microsoft Internet Explorer: Menü Extras/Internetoptionen/Sicherheit/Internet.
  • Aktive Inhalte. Aktive Inhalte können Ihrem Rechner schaden oder Fremden Türen öffnen. Deaktivieren Sie aktive Inhalte wie Java-Applets, ActiveX-Controls, Javascript und VBScript. Beispiel Microsoft Internet Explorer: Wählen Sie die Standardstufe Sicherheit „Hoch“ oder deaktivieren Sie einzelne aktive Inhalte manuell („Stufe anpassen“).
  • Objekte und Zugriffe. Deaktivieren Sie die Option „Installation von Desktop-Objekten“. Stellen Sie die „Zugriffsrechte für Softwarechannel“ auf hohe Sicherheit ein. Verbieten Sie „Iframes“ und „Subframes“ zwischen verschiedenen Domänen. Aktivieren Sie die Eingabeaufforderung für die Übertragung von „unverschlüsselten Formulardaten“. Beispiel Microsoft Internet Explorer: Menü Extras/Internetoptionen/Sicherheit/Internet/Stufe anpassen.
  • Vertrauenswürdige Seiten. Tragen Sie im Browser alle Webadressen ein, denen Sie vertrauen. Für diese Seiten können Sie die Sicherheitseinstellungen dann lockern. Beispiel Microsoft Internet Explorer: Menü Extras/Internetoptionen/Sicherheit/Vertrauenswürdige Sites/Sites.
  • Kennwörter. Speichern Sie keine Kennwörter für Mailboxen oder Onlinebanking auf Ihrem Rechner. Geben Sie das Kennwort stattdessen jedesmal ein. Klicken Sie auf „Nein“, wenn Ihr Browser das Kennwort speichern will.

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