Acht von zehn Internetshops verstoßen gegen gesetzliche Bestimmungen. Das zeigt eine Untersuchung des Verbraucherzentrale Bundesverbandes (vzbv). Hauptmangel: Die Shops informieren Verbraucher unzureichend. In vielen Fällen fehlen selbst die Preise oder Angaben zu Liefer- und Versandkosten.

Von 211 untersuchten Onlinehändlern waren lediglich 38 nicht zu beanstanden. 140 Anbieter hat der Verband bereits abgemahnt, darunter auch Große im Geschäft wie Ikea, Tchibo, Amazon, Blume2000 und Fluggesellschaften wie Germanwings, Air Berlin und Condor. Der vzbv bemängelte weiterhin, dass die Verbraucher vielfach nicht über ihr Widerrufs- oder Rückgaberecht informiert würden und auch nicht darüber, ob die Bestellung nach dem Vertragsabschluss vom Unternehmen gespeichert wird. Positiv: Viele Firmen reagierten prompt auf die Abmahnungen und änderten ihre Websites. In mindestens 7 Fällen wird es jedoch zu einer Klage des vzbv gegen Unternehmen kommen, unter anderem gegen Fleurop und Amazon. Auch die Stiftung Warentest hatte unlängst bei vielen Onlineshops gravierende Mängel bei Website und Abwicklung festgestellt.

Dieser Artikel ist hilfreich. 332 Nutzer finden das hilfreich.