Tarife und Angebote: Der Weg zum richtigen DSL-Zugang

Die Angebote sind vielfältig, die Preise in Bewegung.

Verfügbarkeit prüfen: Voraussetzung ist ein Festnetzanschluss, der DSL-tauglich ist. Den eigenen Anschluss kann man auf den Websites der meisten Anbieter unter „Verfügbarkeitscheck“ oder „DSL-Verfügbarkeit“ prüfen (zu Alternativen zu DSL siehe „Tarife und Angebote“).

DSL-Anschluss wählen: Meist hat man die Wahl zwischen drei maximalen Datenraten: 1 024, 2 048 oder 6 016 Kilobit pro Sekunde. Die monatlichen Anschlusskosten tauchen in der Werbung oft nur in Fußnoten auf, dabei sind sie mit rund 20 Euro der teuerste Bestandteil des DSL-Zugangs.

Internettarif wählen: Der reine Anschluss nützt nichts ohne Internetzugang. Standard sind hier Flatrate-Tarife. Volumentarife, deren Monatspreis nur die Übertragung eines begrenzten Datenvolumens enthält, können für bloßes Surfen und E-Mail reichen, bringen aber nur geringe Ersparnis. Eine Abrechnung nach Onlinezeit ist bei DSL kaum noch üblich.

Leistung vergleichen: Hier gibt es große Unterschiede, es lohnt ein Blick auf unsere Tabelle: Der Leistungsumfang ist unter „Basisleistungen“ und unter „Komfortleistungen“ bewertet, weiter unten befindet sich eine Liste mit ausgewählten Angebotsmerkmalen.

Preise vergleichen: DSL ist nicht billig. Telefon- und DSL-Anschluss und Internet-Tarif summieren sich schnell auf über 40 Euro im Monat. Bei den Flatrates bieten manche Provider spezielle Billigangebote für bestimmte Wohnorte („CityFlat“, „LocalFlat“). Anbieter wie Alice, Arcor oder Versatel locken außerdem mit Komplettpaketen aus Anschlüssen und Flatrates für Telefon und DSL. Neben den monatlichen Kosten auch die einmaligen Bereitstellungskosten vergleichen! Sie variieren stark je nach Anschlussart, Vertragslaufzeit und Anbieter. Wer die erforderlichen Geräte schon hat, bekommt gelegentlich Rabatte, wenn er auf subventionierte Hardware verzichtet.

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