Eine Vertragsklausel, nach der ein Internetprovider im Gegensatz zum Kunden den Vertrag jederzeit mit einer Frist von vier Wochen kündigen kann, ist ­unzulässig. Das hat das Oberlandesgericht Koblenz nach einer Klage des ­Verbraucherzentrale Bundesverbands gegen die 1 & 1 Internet AG entschieden (Az. 2 U 504/03).

Während der Kunde laut Geschäftsbedingungen innerhalb der festgelegten Mindestvertragslaufzeit von einem Jahr nicht kündigen durfte, behielt sich das Unternehmen das Recht vor, jederzeit mit nur vier Wochen Frist aus dem Vertrag auszusteigen.

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