Tipps

  • Verfügbarkeit prüfen. Voraussetzung für DSL ist ein DSL-tauglicher Festnetzanschluss. Prüfen Sie, ob Ihr Anschluss für DSL geeignet ist. Geben Sie Ihre Vorwahl und Rufnummer auf der Webseite des gewünschten DSL-Anbieters ein. Die Verfügbarkeit ist je nach Anbieter unterschiedlich. Der Verfügbarkeitscheck zeigt, ob Sie bereits DSL nutzen können. Der Online-check ist jedoch nicht immer zuverlässig.
  • Tempo, Tempo. DSL überträgt Daten derzeit mit bis zu 20 Megabit pro Sekunde. Gängig sind heute 2 oder 6 Megabit pro Sekunde - je nach Tarif. Zum Vergleich: ISDN liefert gerade mal 64 Kilobit pro Sekunde. Darüber hinaus gibts auch noch schnellere DSL-Zugänge. Ihr Name: VDSL mit Datenraten bis 52 Megabit pro Sekunde. Bei so hoher Geschwindigkeit ist selbst der Download von Fernsehsendungen und Videos ein Kinderspiel.
  • Schnell und günstig. Wählen Sie einen DSL Anschluss mit 2 Megabit, wenn Sie hauptsächlich surfen und E-Mails schreiben. Das ist heute praktisch Standard. Schnell und günstig. Wer häufig sehr große Dateien – etwa Programme und Videos – aus dem Netz zieht, ist mit einem Anschluss mit 6 oder gar 16 Megabit besser bedient.
  • Aktionspreise. Achten Sie auf regionale City-Flatrates und Aktionspreise: Diese Angebote sind oft günstiger. Rechnen Sie aber mit allen Komponenten: Flatrate, DSL und Telefon. Nutzen Sie die Preisübersichten mit allen DSL-Tarifen zum Download.
  • Mehrere Komponenten. Der Preis für DSL setzt sich je nach Anbietern aus verschiedenen Teilen zusammen. Beispiel T-DSL 1 000 mit T-ONline DSL Flatrate: Hier zahlen Sie 9,99 Euro für die Flatrate, 17,43 Euro für den DSL-Anschluss und 24,57 Euro für den T-Com ISDN Telefonanschluss. Macht zusammen jeden Monat 51,99 Euro.
  • Bereitstellung. Die meisten Anbieter richten den DSL-Anschluss derzeit kostenlos ein oder senken zumindest den Bereitstellungspreis. Achten Sie auch auf die Kosten für Hardware und Versand.
  • Modem oder Router. Zum Surfen brauchen Sie ein DSL-Modem oder einen Router. Über den Router können gleich mehrere Rechner online gehen. Bei den meisten DSL-Anbietern gibt es diese Geräte kostenlos dazu. Andere liefern nur ein Leihgerät. Bei einigen Aktionstarifen müssen Sie den Router extra bezahlen. Ziehen Sie die Kosten von Ihrer Ersparnis ab. Erst dann können Sie beurteilen, ob der Tarif günstig ist.
  • Aufschläge. Sie bekommen Ihre Telefonrechnung mit der Post? Das berechnen einige DSL-Anbieter bereits als Sonderleistung. Beispiel: Versatel. Die Rechnung auf Papier kostet hier pro Monat drei Euro extra. Kalkulieren Sie diese Zuschläge mit ein oder steigen Sie auf Online-Rechnung um.
  • Leistung vergleichen. Mailbox, Weblaufwerk zum Speichern von Daten im Netz, eigene Homepage, Anti-Viren-Software und Kinderschutz: Überlegen Sie, welche Komfortleistungen Sie brauchen. Einige Anbieter verkaufen nur den DSL-Zugang ohne Schnörkel. Wenn Sie von Ihrem Internetprovider nicht viel mehr als einen schnellen Internetzugang erwarten und keine Zusatzdienste brauchen, können Sie getrost einen günstigen Anbieter wählen.
  • Versteckte Kosten. Manche Internetprovider werben mit ihren Telefon-Flatrates ins Festnetz. Die Gebühren für Anrufe ins Mobilfunknetz verschweigen sie aber. Auch vermeintlich kostenlose Zusatzdienste wie Virenschutz können nach einer Probezeit zum kostenpflichtigen Abo werden.
  • Neuer Weg. Neben DSL gibt es Internetanschlüsse auch über Kabel. Wer ohnehin Kabelgebühren zahlt, kann so die Kosten für den Telefonanschluss im Festnetz sparen. Im Test schnitt Kabel Deutschland allerdings mit „Ausreichend“ (Note: 4,4) am schlechtesten von allen Anbietern ab.

Glossar

  • DSL. Steht für Digital Subscriber Line. Die Technik nutzt den normalen Telefondraht fürs Internet und überträgt Daten unabhängig vom Telefonsignal. Im Klartext: Sie können gleichzeitig telefonieren und surfen. Dafür reicht ein analoger Telefonanschluss. Mit einem ISDN-Anschluss und DSL können Sie surfen und gleichzeitig auf zwei getrennten Leitungen telefonieren.
  • Flatrate. Übersetzt sinngemäß Pauschaltarif. Sie zahlen den Monatspreis und können unbegrenzt surfen. Flatrates sind bei DSL heute Standard. Außerdem gibt es noch Zeit- und Volumentarife. Zeittarife werden nach Surfzeit berechnet, Volumentarife nach Datenmenge. Für Einwahlverbindungen ins Internet (analog oder ISDN) gilt meist ein Zeittarif.
  • W-LAN. Wireless Local Area Network, auf deutsch: drahtloses lokales Netzwerk. Ermöglicht das Surfen ohne Kabelverbindung zum Router. Auch für mehrere Rechner. Alles was Sie brauchen ist ein W-LAN-Router und eine W-LAN-Karte im Rechner. Viele Rechner sind heute bereits ab Werk auf W-LAN-Übertragung vorbereitet.

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