Internetprogramme Meldung

Im Januar stieg das Interesse an alternativen Programmen zum Microsoft Internet Explorer massiv an. Grund war eine Warnung des Bundesamts für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI) vor einer Sicherheitslücke im Internet Explorer. Das Bundesamt hatte empfohlen, andere Internetprogramme zu nutzen, solange die Sicherheitslücke im Microsoft-Browser nicht geflickt ist. Nach Angaben von Mozilla, dem Anbieter des beliebtesten Alternativ-Browsers Firefox, stieg daraufhin das Interesse an diesem Programm in Deutschland rapide: Während es vorher zwischen 50 000 und 90 000 Mal am Tag heruntergeladen wurde, sei die Zahl nach der Warnung auf Spitzenwerte bis zu 200 000 gestiegen. Wachsende Downloadzahlen wurden auch vom Alternativ-Browser Opera berichtet. Hintergrund: Immer wieder tauchen in wichtigen Programmen Sicherheitslücken auf, die von Kriminellen zur Verbreitung von Schadsoftware benutzt werden können, solange sie nicht vom Anbieter durch sogenannte „Patches“ (englisch für Flicken) gestopft werden. Das betrifft nicht nur Internetprogramme, sondern auch Betriebssysteme und Erweiterungsprogramme wie zum Beispiel den Flash-Player oder PDF-Reader. Darum ist es wichtig, seinen Rechner stets auf dem neuesten Stand zu halten und regelmäßig die angebotenen Softwareaktualisierungen einzuspielen. Inzwischen hat Microsoft auch einen solchen Softwareflicken für die Lücke im Internet Explorer veröffentlicht.

Dieser Artikel ist hilfreich. 456 Nutzer finden das hilfreich.