Internetnutzung Meldung

Wer stundenlang surft, provoziert die Kündigung.

Mitarbeiter, die während der Arbeit privat im Internet surfen, können ohne vorherige Abmahnung entlassen werden (Bundesarbeitsgericht, Az. 2 AZR 200/06). Ein Bauleiter hatte den Dienst-PC genutzt, um sich Pornoseiten anzusehen.

Eine Kündigung droht aber auch Arbeitnehmern, die unzweifelhafte Seiten aufrufen. Etwa wenn sie sich stundenlang auf Internetseiten von Reisebüros tummeln.

Beachten Sie folgende Regeln:

  • Halten Sie sich daran, wenn Ihr Betrieb die private Internetnutzung verboten hat.
  • Gibt es keine Regeln und sind etwa private Telefonate geduldet, dürfen Sie das Internet wahrscheinlich in engen ­Grenzen privat nutzen.
  • Surfen Sie nur in Pausen.
  • Rufen Sie keine zwiespältigen Seiten auf, die Viren verbreiten könnten. Gehen Sie nicht auf kostenpflichtige Seiten.
  • Laden Sie keine großen ­Datenmengen herunter.

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