Internet­browser im Test

So haben wir getestet

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Internet­browser im Test Testergebnisse für 11 Browser 09/2014

Inhalt

Im Test: 7 Browser für das Betriebs­system Wind­ows 8.1 und 4 Browser für MacOS X. Die Browser haben wir im Juni 2014 von den Download­seiten der Anbieter herunter­geladen und installiert. Sofern möglich haben wir alle Funk­tionen ohne das Einloggen in den Browser geprüft.

Abwertungen

Waren die Sicher­heits­funk­tionen ausreichend, wurde das test-Qualitäts­urteil um eine Note abge­wertet.

Hand­habung: 50 %

Fünf Nutzer bewerteten das Surfen, zum Beispiel: das Laden einer Internetseite, die Benut­zung der Adress­leiste, das Suchen inner­halb einer geladenen Seite. Außerdem das Erstellen, das Verwalten und das Synchronisieren von Lesezeichen (Bookmarks) und von Favoriten. Zudem prüften sie das Downloaden und Speichern, die auto­matischen Ausfüll­hilfen, das private Browsen, die Werbeein­blendungen und die Pass­wort­verwaltung im Browser. Über­dies flossen in die Beur­teilung ein: die Benut­zung und das Rück­setzen der Einstel­lungen, wie einfach das Einloggen beim Browser­hersteller funk­tioniert sowie das Drucken inklusive der Druck­vorschau im Browser­fenster.

Funk­tionen: 25 %

Die Geschwindig­keit ermittelten wir anhand verschiedener Software wie Pacekeeper, Browsermark und Sunspider und bewerteten sie. Die Darstellung beziehungs­weise das Laden von verschiedenen gängigen Text-, Audio- und Video-Dateien sowie die Darstellung von HTML5 und Javascript-Dateien prüften wir unter Kompatibilität. Im Urteil Vielseitig­keit wurden zusätzliche Funk­tionen (Maus­gesten, Werbe­blocker etc.) einbezogen und bewertet.

Sicher­heits­funk­tionen: 25 %

In den Browsern prüften wir die Reaktion auf jeweils 50 aktuelle Phishing-Seiten und Internet­seiten mit Schadsoftware (URL-Blocking), indem wir die erkannten und geblockten Bedrohungen zählten. In den Anonymisierungs­funk­tionen bewerteten wir den Umgang der Browser mit Cookies, Usertracking sowie Geolocation.

Daten­sendungs­verhalten: 0 %

Wir haben den Daten­verkehr zum Browseranbieter aufgezeichnet und analysiert, ob sich darin für die Funk­tion über­flüssige Nutzer­daten befinden. Die Prüfung fand mittels eines trans­parenten Proxys statt.

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13 Kommentare Diskutieren Sie mit

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Nutzer­kommentare können sich auf einen früheren Stand oder einen älteren Test beziehen.

Wolfgang18 am 29.03.2019 um 10:57 Uhr
neuer Test?

Schön wäre, wenn bei einem neuen Test der CLIQZ-Browser, der neue Edge und auch Vivaldi berücksichtigt werden.

Kobabo am 23.10.2018 um 13:50 Uhr
Liebes Stiftung Warentest team

Ich wäre auch sehr gespannt über einen aktuellen Test des Safari Browser s aber fürs iPhone

Gelöschter Nutzer am 27.02.2017 um 16:38 Uhr
Wann gibt's einen neuen Test?

Hallo liebes Stiftung Warentest-Team,
Ende 2014 ist ja schon ein wenig her und ich würde mich über einen aktuelleren Test freuen. Vorrangig für den PC, evtl. ist für andere aber auch das Thema Browser fürs Smartphone interessant.
Schlank & schnell soll er sein, auch auf älteren Rechnern laufen und nicht zu viele "offene Türchen" für Datenströme haben.
Wg. der Auswertung durch Dritte bin ich am Überlegen, ob ich meine Links beispielsweise auch zwischen den Geräten (daheim, Laptop) synchronisieren würde. Wenn es die Möglichkeit gibt ist das natürlich schön. Vor allem, wenn man Stände verschiedener Geräte zusammen bringen könnte und nicht nur einen Stand eines Browsers übernehmen müsste, sodass die anderen Browser ihre gespeicherten Links verlieren.
Gruß & Dank
Frau Kleinmann

hyppo am 03.01.2017 um 12:40 Uhr
Alternative Browser in Sicht

Cliqz sammelt weniger Daten
https://www.wired.de/collection/tech/neues-jahr-neuer-browser-bietet-cliqz-mehr-schutz-fuer-eure-daten

SBrucherseifer am 20.02.2015 um 01:56 Uhr
Chrome für Android

Chrome für Android bietet ebenfalls eine Option um Datenvolumen einzusparen. Leider "vergisst" der Browser hin und wieder die geöffneten Tabs. Chrome in Kombination mit einem Nexus-Gerät und Google-Konto ergeben beim Datensendungsverhalten vermutlich ein "sehr kritisch" - extrapoliert aus Dingen wie der Synchronisierung der Suchen zwischen allen angemeldeten Geräten.
Ein Wort zu Firefox: Gegenüber Chrome ist das Arbeitsspeicher-Management miserabel und der Browser träge wie Hulle. Einziger Vorteil gegenüber Chrome: Tabs aus der letzten Sitzung werden beim Start nicht alle neu geladen, sondern nur der jeweils aktive (Lazy Loading).