Wind­ows-Nutzer können seit kurzem ihren Internet­browser im Auswahl­fenster wieder frei wählen. Der Software­konzern Microsoft hatte sich gegen­über der EU-Kommis­sion verpflichtet, außer seinem Browser „Internet Explorer“ dort auch Browser anderer Anbieter zuzu­lassen. Gehalten hat er sich daran aber nicht. Im Betriebs­system Wind­ows 7 stand plötzlich nur noch der Microsoft-Browser zur Wahl. 561 Millionen Euro Strafe­verhängte die EU-Kommis­sion Anfang März. Als Reaktion darauf bieten Wind­ows-Betriebs­systeme nun wieder die auto­matische Browser­wahl.

Der beliebteste Browser der Deutschen ist der Firefox von Mozilla. 47 Prozent surfen mit ihm im Netz. Für den Internet Explorer entscheiden sich 22 Prozent der Websurfer. Etwa gleich­auf liegt Googles Chrome mit 21 Prozent. Safari von Apple und Opera von Opera Software sind mit 7 und 2 Prozent auf deutlich weniger Computern zu finden. Weitere Browser werden kaum frequentiert. Diese Zahlen erhoben die Markt­forscher von Statcount, gs.statcounter.com.

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