Der Käufer

  • Suchfunktion: Einige Verkäufer geben Markennamen falsch ein. Suchen Sie auch mit anderen Schreibweisen.
  • Heiße Phase: Bieten Sie nicht zu früh. Das signalisiert anderen Ihr Interesse. Meist steigt der Preis in den letzten Minuten vor Auktionsende rasant.
  • Betrag: Krumme Summen bringen Erfolg. Mit 16,53 Euro stechen Sie ein Gebot zu 16,50 Euro aus.
  • Mitbieter: Wo nur wenige mitbieten, sind eher echte Schnäppchen möglich.
  • Grenze: Halten Sie die Höchstgrenze ein, die Sie sich gesetzt haben.
  • Versand: Versandkosten beachten.
  • Bewertung: Sehen Sie sich vor dem Gebot das Profil des Verkäufers an. Schicken Sie ihm eine E-Mail: Wie schnell kommt die Antwort? Ist sie im Ton freundlich? Bei teuren Waren nach Adresse und Festnetzanschluss fragen und prüfen, ob sie übereinstimmen. Am sichersten ist die Zahlung per Treuhänder, wie sie ebay beispielsweise über die Firma iloxx anbietet.
  • Hehlerei: Bei relativ neuer Ware die frühere Händlerrechnung einsehen.
  • Ware kommt nicht: Der Verkäufer muss das Abschicken beweisen (Einlieferungsschein oder Zeugen). Der Käufer sollte dafür eine Frist setzen, etwa sieben Tage. Dann kann er vom Vertrag zurücktreten. Erhält er sein Geld nicht zurück, kann nur ein Anwalt helfen.
  • Versand: Kann der Verkäufer das Abschicken beweisen: Ist er Händler, trägt er das Versand­risiko und muss das Geld erstatten. Ist er Privater, trägt der Käufer das Risiko. Einen Nachforschungsantrag muss der Verkäufer stellen, weil er ja das Paket verschickt hat.
  • Ware kaputt: Das ist ein Gewährleistungsfall. Ist der Verkäufer Händler und der Schaden beim Transport passiert, trägt er das Risiko. Es empfiehlt sich, Waren versichert zu verschicken.
  • Ware anders als Beschreibung: Auch ein Gewährleistungsfall – aber nur, wenn es nicht Kleinigkeiten sind, sondern wesentliche Abweichungen. Dann kann der Käufer Nachbesserung verlangen oder vom Vertrag zurücktreten. Die Kosten trägt der Verkäufer.

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