Drei Nutzer­typen

DSL-Anbieter offerieren verschiedene Tarifpakete. Welches Paket sich für wen lohnt, hängt davon ab, wie intensiv der Betreffende das Internet nutzen will.

Einsteiger-Tarif: Lang­sam aber günstig

Öfter am Telefon. Wer das Netz weniger intensiv nutzt und daheim vor allem telefonieren will, wählt einen Einsteiger­tarif – meist die güns­tigste Variante. 6 bis 10 Megabit pro Sekunde Downloadtempo reichen, um Mails zu bearbeiten und online einzukaufen. Das Laden großer Dateien dauert länger, zum Streamen von Filmen taugen die Tarife nicht.

Normalnutzer-Tarif: Flott und bezahl­bar

Häufig im Netz. Den meisten Internetnutzern reichen Tarife mit Geschwindig­keiten um die 16 Megabit pro Sekunde. Täglich im Internet sein, Mails bearbeiten, googeln, Bank­geschäfte online erledigen, ab und an ein Youtube-Video ansehen oder mit längerer Warte­zeit einen Film streamen, ist damit kein Problem. Unsere Tabelle zeigt: Diese Tarife sind schon ab 20 Euro zu haben.

Vielsurfer-Tarif: Volle Dosis Internet

Ständig online. Filme streamen, Internet­radio hören, online spielen, permanent chatten – wer im Internet umtriebig ist, braucht einen Vielsurfer-Tarif. Er empfiehlt sich auch für Familien, in denen etliche Leute zeitgleich im Netz sind. Selbst üppige Daten­mengen gelangen mit 50 bis 200 Megabit pro Sekunde zackig auf den Computer. Vor allem Kabel­anschlüsse erreichen Höchst­geschwindig­keiten. Leistung kostet: 35 bis 70 Euro.

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