So haben wir getestet

Im Test: Zehn über­regional verfügbare Internet­zugangs­tarife für die stationäre Nutzung zuhause über DSL, Kabel sowie LTE. Weitere Auswahl­kriterien: mindestens 10 Gigabyte Inklusivvolumen und 16 Megabit pro Sekunde im Download beziehungs­weise das nächst­höhere Tarifmodell (Stand: Mai 2014).

Pro Tarif bestellten wir für drei Test­haushalte auf der Anbieterwebsite einen Neuanschluss für Internet und Telefonie. Die Haushalte befanden sich in den Groß­räumen München oder Stutt­gart. Bestellung und Bereit­stellung wurden strukturiert erfasst, die tech­nischen Messungen stan­dardisiert durch­geführt und ausgewertet. Wir verwendeten bei Tarifen, die einen eigenen Router offensicht­lich zuließen, eine ­Fritz!Box 7330 (DSL) bzw. 6842 LTE (LTE), bei den übrigen den güns­tigsten WLan-Router des Anbieters. Bei den Anschlüssen, die mit eigener ­Fritz!Box geprüft wurden, gab es zusätzliche Messungen mit dem jeweils vom Anbieter empfohlenen Router.

Erhebungs­zeitraum: Juni bis Dezember 2014.
Anbieterbefragung:November und Dezember 2014.

Abwertung

Ergab die Über­prüfung der allgemeinen Geschäfts­bedingungen (AGB) deutliche Mängel, so wurde das test-Qualitäts­urteil um eine halbe Note, bei sehr deutlichen Mängeln um eine ganze Note abge­wertet.

Tech­nische Leistung: 60 %

Internet­geschwindig­keit und -stabilität: Bewertet wurden die Geschwindig­keit von unterschiedlich großen Downloads und Uploads. Diese wurden ins Verhältnis zu den jeweils vom Anbieter versprochenen Maximal­geschwindig­keiten („bis zu“) gesetzt. Außerdem wurde die Anzahl von Verbindungs­abbrüchen bewertet.

Telefonie­sprach­qualität und Rufaufbau: Die objektive (PESQ-Wert) und subjektive Sprach­qualität, die Rufaufbau­zeiten sowie die Anzahl erfolg­loser Rufaufbau­versuche wurden ermittelt.

Beratung und Abwick­lung: 40 %

Angebots­umfang und Flexibilität: Wir erhoben die Vielseitig­keit und Wahl­freiheit bei den unterschiedlichen Vertrags­bestand­teilen, zum Beispiel die wähl­bare Telefonie­technologie, Lauf­zeiten, Flatrates versus Drosselung sowie die Möglich­keiten eines Tarifwechsels.

Informations­angebot: Wir betrachteten zum Beispiel die Auskünfte zur verfügbaren Geschwindig­keit und zu anderen Vertrags­bestand­teilen sowie die Anbieterkenn­zeichnung, den Zugang zu AGB, Hilfen und FAQs.

Einrichtung des Zugangs: Wir begleiteten den gesamten Prozess von der Bestellung bis zur finalen Bereit­stellung des Anschlusses, zum Beispiel die Beauftragung auf der Website, die Techniker-Termin­ver­einbarung, die laufenden Informationen per E-Mail/Post sowie die Dauer und die Störungs­freiheit der Einrichtung.

Umgang mit Service­anfragen: Pro Anbieter unter­nahmen wir fünf Kontakt­versuche, zwei per Telefon und drei per E-Mail/Kontaktformular/Chat. Dabei wurde unter anderem die Länge der Warte­zeit und die Antwort­qualität bewertet.

Umgang mit Nutzer­daten: Aspekte von Daten­sicherheit und Daten­schutz (die Verschlüsselung von über­tragenen personenbezogenen Daten sowie der Einsatz von Cookies, unerwünschter Werbung oder Newslettern) wurden geprüft und ausgewertet.

Mängel in den AGB: 0 %

Die allgemeinen Geschäfts­bedingungen wurden durch einen Juristen auf unzu­lässige Klauseln über­prüft, die den Kunden benach­teiligen.

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