Internet Meldung

Internetseiten für Kinder fragen in Quizspielen zu viele Daten ab, kennzeichnen Werbung nicht ausreichend und verlinken zu Handy-Abonnements oder sogar Gewaltdarstellungen. Das berichtet der Verbraucherzentrale Bundesverband (vzbv). Der Verband hat 52 meist werbefinanzierte Seiten für Kinder untersucht. Von 17 Anbietern fordert er Unterlassungserklärungen.

Die bei Kindern beliebte Seite spieleaffe.de zeigt zu Beginn eines Computerspiels Werbung, die aus Sicht der Verbraucherschützer leicht mit dem Spiel verwechselt werden kann.

Die Internetseiten der Fernsehsender Super RTL (toggo.de), Kinderkanal (kika.de) und Nickelodeon (nick.de) fragen in Gewinnspielen nach Adressdaten der Kinder, obwohl die E-Mail-Adresse für das Spiel reichen würde.

Werbung für Gewaltspiele fanden die Verbraucherschützer auf den Seiten maedchenspiele.de,­ kostenlos-­spielen.net und kostenlose-­kinder-­spiele.com.

Tipp: Der vzbv empfiehlt, zunächst mit Kindern gemeinsam im Internet zu surfen, ihnen den Sinn von Werbung zu erklären und wenig Daten preiszugeben.

Dieser Artikel ist hilfreich. 139 Nutzer finden das hilfreich.