Internet-Sicherheit Auch Abzo­cker nutzen https

Eine Faust­regel im Internet lautet: Websites mit dem Kürzel „https“ vor der Adresse und einem Vorhängeschloss-Symbol oben im Browser sind sicher. Das ist nicht ganz falsch, denn solche Seiten über­tragen sensible Daten wie etwa Pass­wörter verschlüsselt. Doch das sagt noch nichts darüber aus, wohin diese Daten über­tragen werden. Nicht nur seriöse Anbieter verwenden die Verschlüsselung. Auch gefälschte Internet­seiten, mit denen Kriminelle Pass­wörter abgreifen, können verschlüsselt sein. Darum ist „https“ keine Sicher­heits­garantie.

Tipp: Schützen Sie sich vor gefälschten Webseiten, indem Sie die Web-Adressen von Banken, Shops und E-Mail-Anbietern im Browser stets von Hand eingeben. Links in E-Mails können gefälscht sein.

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GuessWhat am 21.02.2018 um 19:25 Uhr
@Stiftung_Warentest

Zitat: "Schützen Sie sich vor gefälschten Webseiten, indem Sie die Web-Adressen von Banken, Shops und E-Mail-Anbietern im Browser stets von Hand eingeben."
Oder man speichert sich die Adressen von Banken und Co. einfach als Lesezeichen im Browser ab. Fertig und sogar noch besser, weil Betrüger gerne Schreibfehler-Domains kaufen.