Internet Meldung

Nutzen Internetsurfer ein fremdes, ungesichertes WLan-Netzwerk, begehen sie keine Straftat, urteilte das Amtsgericht Wuppertal (Az. 26 Ds-10 Js 1977/08–282/08). Noch im April hatte das Gericht anders entschieden und einen Mann verwarnt, der von draußen das drahtlose Netzwerk eines Nachbarn nutzte.

Wer so etwas tut, greift automatisch auf die Adresse des Computers zu, zu dem das Netzwerk gehört. Juristen sind sich uneins, ob er damit persönliche Daten des Netzwerkinhabers abruft. Das wäre verboten.

Tipp: Riskant sind Schwarzsurfer für den WLAN-Inhaber. Lädt der ungebetene Gast illegal Musik oder Filme herunter, kann der Inhaber mit einer Schadenersatzforderung konfrontiert werden. Zwar haftet er nicht für den Schaden, wohl aber für die Anwaltskosten mit bis zu 100 Euro. Deshalb sollte jedes Netzwerk mit einem Passwort gesichert sein.

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