Internet Meldung

Bundesweit hagelt es Beschwerden über dubiose Internetabos. Zigtausende Verbraucher erhielten Rechnungen, weil sie angeblich Flatrates, Chat-Pauschalen oder SMS-Pakete gebucht hatten. Meist haben sie sich einen Dialer eingefangen, der aber nicht hohe Telefonkosten produziert, sondern nur die Rufnummer ausspioniert. Nun ermittelt die Staatsan­waltschaft Hamburg. Der Firma „Hanseatische Abrechnungssysteme“ wurde das Inkasso verboten. Aufgefallen sind auch Audiovisual Telecom, Digital Web Media, Gaza media aps, Hamburger Forderungsmanagement, Media work, Nesa Inkasso, Speed work, Tele hansa, Teli Media Solutions. „Wurde kein wirksamer Vertrag abgeschlossen, sollten Kunden per Einschreiben widersprechen“, rät Barbara Steinhöfel von der Verbraucherzentrale Rheinland-Pfalz. Unter www.verbraucherzentrale-rlp.de ist für 0,50 Euro eine Info mit Musterbrief zum Download erhältlich. Die „registrierte Nummer“ auf den Rechnungen und das Datum des „Erstzugangs“ reichen nicht als Vertragsbeweis.

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