Internet-Handys Meldung

Bereits zur CeBIT 1999 wurden sie mit viel Werberummel angekündigt: WAP-Handys, mit denen man Informationen aus dem Internet abrufen kann. Doch erst ab Januar 2000 gab es das ers-te, das Nokia 7110, auch in größeren Stückzahlen zu kaufen, Preis: 900 Mark. Jetzt hat die Konkurrenz nachgezogen.

Motorola zeigte auf der CeBIT 2000 insgesamt sechs WAP-fähige Handys. Aus der Timeport-Reihe kommt das P7389. Es wiegt 108 Gramm und verfügt über Funktionen wie Sprachsteuerung, Sprachnotizen und Vibrationsalarm. Es kostet 899 Mark. Das robuste Freizeithandy V.2288 von Motorola wiegt 140 Gramm. Integriert ist ein Stereo-Radio. Preis: 499 Mark.

Konkurrent Ericsson stellte das R320S vor. Es ist nur etwa 15 Millimeter dick und wiegt weniger als 100 Gramm. Zusätzlich zum WAP-Browser enthält das Dualband-Handy eine Terminverwaltung sowie Modem und Infrarotschnittstelle. Preis: 999 Mark. Günstiger ist das neue Ericsson A2618s. Gewicht: 140 Gramm. Sprachwahl und drei Spiele sind integriert. Preis: 499 Mark.

Von Siemens kommen nach dem Internet-Flop mit dem S25 endlich zwei funktionierende WAP-Handys: für Geschäftskunden das S35i und für den privaten Einsatz das C35i. Das S35i wiegt knapp hundert Gramm und hat Zusatzfunktionen wie Sprachwahl und Sprachaufzeichnung. Preis: 749 Mark. Etwas schwerer ist das C35i. Das Mobiltelefon wiegt 110 Gramm und hat Zusatzfunktionen wie Vibrationsalarm und Stoppuhr. Preis: 449 Mark.

Das Angebot an WAP-Informationen ist allerdings noch recht mager. Bisher gibt es vor allem Veranstaltungs- und Restauranttipps, Nachrichten sowie Fahrplanauskünfte. Angekündigt sind Onlinebanking und Aktienkauf. WAP kostet 39 Pfennig pro Minute.

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