Internet Meldung

Die europäischen Daten­schutz­behörden haben den Internet­dienst­leister Google aufgefordert, Nutzern mehr Kontrolle über ihre Daten zu geben. Das steht in einem Brief der Daten­schützer aus den Staaten der Europäischen Union.

Google hat im März dieses Jahres die Daten­schutz­regeln für alle Dienste vereinheitlicht, etwa für Google Maps, das E-Mail-Programm GMail und das Video­portal Youtube. Die Regeln sehen vor, dass Google die Daten zentral erfassen darf. Der Konzern nutzt sie unter anderem, um Sucher­gebnisse und Werbung anzu­passen. Er kann zum Beispiel speichern, welche Such­begriffe ein Nutzer eintippt, auf welche Werbung er klickt und wo er einen Hand­ydienst nutzt.

Tipps: Die Electronic Frontier Foundation (EFF), eine amerikanische Daten­schutz­organisation, gibt Tipps für den Gebrauch von Such­maschinen:

  • Suchen Sie nicht nach privaten Daten wie Ihrer Kreditkarten­nummer.
  • Nutzen Sie einen anderen Computer, wenn Sie nach Ihrem Namen suchen.
  • Verzichten Sie auf die Google-Suche, wenn Sie ein Konto bei Diensten wie GMail oder Google+ führen, vor allem, wenn Sie gerade einge­loggt sind.
  • Löschen Sie Ihr Webprotokoll, wenn Sie ein Konto bei Google führen. Das geht unter www.google.de/history.

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