Intelligente Stromzähler finden bei Verbrauchern kaum Akzeptanz. Bisher sind laut Institut für Zukunfts­studien und Technologiebe­wertung (IZT) gerade mal 100 000 von 45 Millionen Haushalten mit den Zählern ausgestattet. Die Smart­meter genannten Zähler können den Strom­verbrauch sekundengenau an den Energieversorger und den eigenen Computer über­mitteln. Das soll Strom sparen helfen. Für die Zurück­haltung der Verbraucher gibt es mehrere Gründe. Zum einen fehlt es an attraktiven passenden Tarifen. Zum anderen gibt es Bedenken beim Daten­schutz. Wer im Sekundentakt seinen Strom­verbrauch preisgibt, wird zum gläsernen Verbraucher. Klare Stan­dards fehlen, der finanzielle Nutzen ist fraglich. Durch Miet­gebühren oder Anschaffungs­preise rechnen sich die Zähler nur für Haushalte mit hohem Verbrauch.

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