Integrierte Kindersitze Eher ein Kompromiss

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In die Autorückbank integrierte Kindersitze sind vor allem praktisch. Einige Modelle zeigen aber Schwächen in der Sicherheit, wie der ADAC im Test herausfand.

Der Münchner Autoclub hatte im Februar dieses Jahres einen Crashtest durchgeführt und dabei drei integrierte Kindersitze im VW Passat, Ford Galaxy und in der Mercedes-C-Klasse mit zwei Zubehörsitzen verglichen. Ergebnis der Untersuchung: Nur der Passat-Sitz schnitt mit „gut“ ab. Er ist jedoch erst für Kinder ab 15 Kilogramm Gewicht zugelassen. Dem Mercedes-System fehlten die schützenden Seitenwangen. Es wurde mit „befriedigend“ benotet. Der Sitz im Ford Galaxy, baugleich mit denen im Seat Alhambra und VW Sharan, kam nur auf ein „Ausreichend“.

Fazit: Integrierte Kindersitze sind guten Zubehörsitzen klar unterlegen und daher nur ein Kompromiss, zum Beispiel im Taxi. Immerhin schützen sie aber besser als ein Sitzkissen ohne Rückenstütze und Gurtführung. Die Ergebnisse unseres neuen Tests: siehe Autokindersitze.

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FraJueNol am 16.08.2020 um 13:37 Uhr
Integrierte Kindersitze fehlen leider im Test

Ein PKW-Kauf steht an und das Enkelkind, 4 Jahre alt, soll gefahrlos mitfahren können. Aus dem Beitrag zu diesen Sitzenformen schließe ich, dass die letzte qualifiziert Aussage aus 2006 stammt. Schade, weil der Einbau eines Zubehörs in der jüngeren Vergangenheit immer wieder SEHR umständlich war. Die Entwickler scheinen ausnahmslos ohne Enkel- /Kinder zu sein. Ein aktueller Test wäre mal etwas ganz Tolles und würde vielleicht auch den Wettbewerb beflügeln.