Inlineskaten Meldung

Auch Inlineskater müssen mit Holperstellen rechnen. Das Oberlandesgericht Koblenz hat die Forderung einer Inlineskaterin nach Schmerzensgeld abgewiesen. Sie war auf einem Radweg am Moselufer über eine Unebenheit gestürzt (Az. 1 U 881/99). Die Skaterin hatte der Stadt Trier vorgeworfen, den von Baumwurzeln verursachten Schaden nicht beseitigt und damit die Verkehrssicherungspflicht vernachlässigt zu haben. Die Richter meinten jedoch, dass die Stadt nicht jede nur denkbare Gefahrenquelle auszuräumen habe. Auch Skater müssten auf Radwegen mit Unebenheiten von zwei Zentimetern rechnen.

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