Unser Rat

Die preiswerten Skates im Test haben deutlich aufgeholt. Mit dem Gesamturteil „gut“ hat der Crazy Creek S 1220 für 80 Euro die Empfehlung für preisbewusste Einsteiger verdient. Favorit der Testläufer waren der Rollerblade EVO 08 (180 Euro)und der Core 07 (230 Euro). Den Sprung nach vorne verpassen beide wegen Verschleißproblemen bei den Schaftschnallen. Damit schiebt sich der Salomon XTR Pulse für 230 Euro an dem durchweg guten und wendigen K2 Xcelerate (220 Euro) vorbei an die Spitze. Beim XTR Pulse stimmt alles. Von der Passform über die Laufeigenschaften bis zum waschbaren Innenschuh. Der teuerste Skate im Test, der K2 Mod 10, ist nur für sportliche Skater für längere Touren oder für gelegentliche Wettkämpfe der beste. Ärgerlich: Der K2 Synchro ist attraktiv im Preis (150 Euro), die Laufeigenschaften sind gut, die Handhabung sogar sehr gut. Aber die gebrochene Bremshalterung beim Schlagtest zieht den Skate auf den letzten Platz. Bei den guten Vorjahresmodellen von Salomon, K2 und Rollerblade locken Schnäppchenpreise.

Protektoren

Nur zwei der sechs geprüften Sets, Rollerblade EVO Gear 3 Pack und Hudora Biomechanisches Protektorenset, schneiden mit dem Urteil „gut“ ab. Die anderen haben zu viele Schwachpunkte beim Unfallschutz, um sie gut zu nennen. Bleibt nur die Erkenntnis: Selbst ein schlechter Schützer ist besser als keiner. Für eine bessere Passform sollte man Setangebote meiden. Wer XXL beim Knieschützer trägt , hat nicht zwangsläufig auch Holzfällerhände.

Komplett ist der Schutz erst mit Helm. Kopfverletzungen sind zwar selten, aber immer schwerwiegend. Sichere und bequeme Fahrradhelme, die sich auch zum Inlineskaten eignen, gibt es für jeden Geschmack und Geldbeutel.

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