Inkassofirmen dürfen für ein erstes Mahnschreiben höhere Gebühren kassieren als Rechtsanwälte (Oberlandesgericht Köln, Az. 6 U 60/03). Wie hoch die Rechnung im Einzelfall sein darf, ist aber nach wie vor unklar. Verbraucherschützer warnen, dass Eintreiber manch­mal Geld für unnötige oder nicht durchgeführte Maßnahmen fordern.

Tipp: Rechnungsstreit schlichtet eine Stelle des Bundesverbands der Inkassounternehmen (www.inkasso.de, Tel. 0 40/2 80 82 60), in dem 500 Firmen Mitglied sind. Sie unterwerfen sich zumeist dem Schlichtungsspruch von Peter Lüttringhaus, der im Hauptberuf Richter ist. Für Verbraucher ist das Verfahren gratis. Endet es erfolglos, können sie sich immer noch mit Anwalt oder Verbraucherberater wehren.

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