Schwierige Sprache im Verkaufsprospekt

Schuldverschreibungen heißen auch Anleihen, Obligationen oder Bonds. Anleger sollten noch ein paar weitere Begriffe kennen.

Effektive Stücke. Wenn der Anleger die Anleihe in Papierform erhält, sind das effektive Stücke. Die Anleihe besteht aus Mantel und Bogen. Der Mantel ist die ­Urkunde, der Bogen enthält die Kupons.

Emission. Der Begriff Emission bezeichnet die Ausgabe einer Anleihe.

Emittent. Der Emittent ist das Unternehmen, das die Anleihe ausgibt.

Globalurkunde. Einige Firmen wie der Reiseveranstalter FTI oder die Edel Music AG hinterlegen eine Globalurkunde, auch Sammelurkunde genannt. Der Anleger bekommt die Anleihe nicht als Papier, sondern in elektronischer Form: Sie wird ins Depot gebucht.

Kupon. Der Kupon ist der Zinsschein der Anleihe. Das Wort Kupon wird oft auch gleichbedeutend mit Zinssatz verwendet. Wenn der Anleger die Anleihe als effektive Stücke bekommt, muss er den Kupon vorlegen, um die Zinsen zu bekommen.

Nennwert. Der Nennwert der Anleihe, auch Nominalwert, ist vergleichbar mit dem Wert eines Geldscheins und gibt den Betrag an, der laufend verzinst und am Ende der Laufzeit zurückgezahlt wird.

Urkunde. Einige Firmen geben die An­leihen als effektive Stücke heraus. Der Anleger erhält eine Urkunde, die er bei Fälligkeit zur Rückzahlung vorlegen muss.

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