Ein "Bündnis für unabhängige Patientenunterstützung" will Patienten helfen, ihre Rechte durchzusetzen. In dem Bündnis arbeiten die Arbeitsgemeinschaft der Verbraucherverbände, Gesundheitsläden, die Notgemeinschaft der Medizingeschädigten und der Arbeitskreis der Geburtshilfegeschädigten zusammen. Es hat ein bundesweit gültiges, patientenorientiertes Beratungskonzept vorgelegt. Ziel ist ein Netz von rund 80 Beratungsstellen. Unabhängige Information bis hin zur Qualitätsbewertung einzelner Angebote und Anbieter im Gesundheitssystem sollen mehr Transparenz schaffen, Rechtsberatung und Hilfe bei Behandlungsfehlern ausgebaut werden. Nach der jüngsten Gesundheitsreform sind die Krankenkassen seit Jahresbeginn verpflichtet, entsprechende Beratungsstellen modellhaft mit zehn Millionen Mark zu fördern.

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