Informations­blätter für Indexfonds im Test

Aktienindizes: Auf die Streuung kommt es an

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Informations­blätter für Indexfonds im Test Alle Testergebnisse für Pro­dukt­informations­blätter Fonds 05/2014

Indexfonds haben im Vergleich zu gemanagten Investmentfonds einige Vorzüge. In der Regel haben sie nied­rigere Kosten und ersparen Anlegern eine regel­mäßige Kontrolle der Fonds­entwick­lung. Wenn sich der Anleger für einen markt­breiten Index entscheidet, genügt es, sich gelegentlich den Börsen­verlauf anzu­schauen. Indexfonds, die sich auf Branchen oder exotische Länder beziehen, eignen sich allenfalls für Spezialisten.

MSCI World. Mit Fonds auf den Welt­aktien­index MSCI World investieren Anleger indirekt in rund 1 600 Unternehmen vor allem aus den USA, Europa und Japan. Schwellenländer wie China, Indien oder Brasilien sind nicht im Index dabei. Er beschränkt sich auf entwickelte Aktienmärkte. Die größten Einzel­werte sind zurzeit Apple, Exxon Mobil, Microsoft, Google und General Electric.

Stoxx Europe 600. Fonds auf den 600 Unternehmen umfassenden Europaindex eignen sich wie MSCI-World-Fonds als Basis­anlage für den Aktien­bereich. Das Währungs­risiko ist deutlich geringer als im Welt­index, wegen des großen Anteils britischer und Schweizer Aktien aber nicht zu vergessen. Am höchsten gewichtet sind zurzeit die Schweizer Unternehmen Nestlé, Novartis und Roche, die in Groß­britannien ansässige Bank HSBC und der französische Ölkonzern Total.

Dax. Er ist das bekann­teste Börsen­barometer für den deutschen Aktienmarkt. Dax-Fonds sind keine geeignete Basis­anlage, aber eine gute Ergän­zung zu anderen Länder- oder Regionenfonds (zum Beispiel USA, Japan oder Asien/Pazifik). Die sechs größten Titel Bayer, Siemens, BASF, Daimler, Allianz und SAP machen rund die Hälfte des Indexgewichts aus.

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rheintext am 08.05.2014 um 08:09 Uhr
OGAW hört sich zwar gewöhnungsbedürftig an

aber SWAP, KGV, HARTZ IV, MWST und ähnliches erschließt sich auch nicht jedem sofort. Nur ADAC kennt jeder, weil Autos eben sexy sind.
Fast jeder läuft heute mit dem Smartphone vor der Nase durch die Welt und sollte in der Lage sein, einmal nach OGAW zu googeln. Wer dazu nicht bereit ist, bevor er Geld in fremde Hände gibt, sollte es lieber gleich lassen.
Im übrigen ist ein OGAW nicht irgend ein Investmentfonds, sondern ein Investmentfonds, der der einschlägigen EU-Richtlinie entspricht.
Würde in den KIIDs (lässt sich auch gut googeln) "Investmentfonds" statt OGAW stehen, wäre das sicher lesbarer, aber unvollständig und irreführend.
Hinzu kommt, dass die allermeisten OGAW nicht aus Deutschland stammen. Um die 70% sind UCITS und stammen hauptsächlich aus Luxemburg und Irland, laut FAZ-Artikel vom 5.5.2014.
Das bedeutet: Die Fondsunterlagen werden ursprünglich in Englisch verfasst und dann übersetzt. Gute Übersetzer(innen) für Finanztexte sind nicht wie Sand am Meer zu finden.