Informations­blätter für Indexfonds im Test

Verbesserungs­vorschlag: Verständlich­keit ist mach­bar

Informations­blätter für Indexfonds im Test Alle Testergebnisse für Pro­dukt­informations­blätter Fonds 05/2014

Inhalt

Keine der untersuchten 18 Anleger­informationen schafft es auch nur ansatz­weise, die wichtigsten Eigenschaften eines Indexfonds einfach und korrekt darzustellen. Dabei geht das durch­aus. Man muss es nur wollen.

Finanztest hat ein Muster für die „Wesentlichen Anleger­informationen“ erarbeitet, in dem sich die gesetzlichen Anforderungen wieder­finden, das aber auch dem Anspruch auf Klarheit, Verständlich­keit und Trans­parenz gerecht wird.

Zwei wichtige Abschnitte der Anleger­informationen haben wir detailliert ausgearbeitet. In der Grafik Vorher – Nachher: Basisinformationen finden Sie den Abschnitt, der die Basis­informationen und Ziele des Indexfonds beschreibt, in unserer Muster-Grafik Vorher – Nachher: Wertentwicklung geht es um den wichtigen Aspekt der Wert­entwick­lung.

Aber auch auch die Risiken und Fonds­kosten lassen sich ohne weiteres so klar und verständlich beschreiben, dass der Normal­anleger etwas damit anfangen kann.

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rheintext am 08.05.2014 um 08:09 Uhr
OGAW hört sich zwar gewöhnungsbedürftig an

aber SWAP, KGV, HARTZ IV, MWST und ähnliches erschließt sich auch nicht jedem sofort. Nur ADAC kennt jeder, weil Autos eben sexy sind.
Fast jeder läuft heute mit dem Smartphone vor der Nase durch die Welt und sollte in der Lage sein, einmal nach OGAW zu googeln. Wer dazu nicht bereit ist, bevor er Geld in fremde Hände gibt, sollte es lieber gleich lassen.
Im übrigen ist ein OGAW nicht irgend ein Investmentfonds, sondern ein Investmentfonds, der der einschlägigen EU-Richtlinie entspricht.
Würde in den KIIDs (lässt sich auch gut googeln) "Investmentfonds" statt OGAW stehen, wäre das sicher lesbarer, aber unvollständig und irreführend.
Hinzu kommt, dass die allermeisten OGAW nicht aus Deutschland stammen. Um die 70% sind UCITS und stammen hauptsächlich aus Luxemburg und Irland, laut FAZ-Artikel vom 5.5.2014.
Das bedeutet: Die Fondsunterlagen werden ursprünglich in Englisch verfasst und dann übersetzt. Gute Übersetzer(innen) für Finanztexte sind nicht wie Sand am Meer zu finden.