Jeder dritte gesetzlich Kranken­versicherte bekommt inner­halb eines Jahres von seinem Arzt eine Leistung auf Privatrechnung angeboten. Das zeigt eine Umfrage des Wissenschaftlichen Instituts der Orts­krankenkassen. Von den Versicherten, die zustimmen, erhält knapp die Hälfte keinen schriftlichen Behand­lungs­vertrag über Leistung und Kosten, obwohl er vorgeschrieben ist. Eine Rechnung, die detailliert Leistungs­bestand­teile und Preis nennt, erhalten mehr als 11 Prozent der Befragten nicht.

Zu den am häufigsten vorgeschlagenen „individuellen Gesund­heits­leistungen“, kurz Igel, gehören Ultra­schall­unter­suchungen zur Krebs­vorsorge für Frauen und Leistungen zur Früh­erkennung eines Glau­koms, einer Augen­erkrankung.

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