Die Bank von England hat auf mögliche Risiken von Indexfonds für die Stabilität der Finanzmärkte hingewiesen. Speziell erwähnte sie sogenannte Swap-Fonds, die einen Index nicht mit den Original­aktien abbilden. Statt­dessen kauft die Fonds­gesell­schaft andere Aktien und stellt die Wert­entwick­lung des Indexes durch Tausch­geschäfte (Eng­lisch: swaps) nach. Die künst­liche Nach­bildung ist vielen Anlegern nicht bekannt. Die Fonds­informationen im Internet sind in diesem Punkt selten klar. Die tatsäch­liche Zusammenset­zung der Fonds erfahren Anleger in der Regel nur aus dem Jahres­bericht. Finanztest fordert deshalb mehr Trans­parenz bei Swap-Fonds und hat im regel­mäßigen Test von Indexfonds die Swap-Produkte gekenn­zeichnet. So kann der Anleger mühelos zwischen echten und künst­lichen Indexfonds unterscheiden. Bei den wichtigsten Indizes hat er die Wahl zwischen beiden Varianten. Für einige Länder- oder Branchen­indizes gibt es aber nur Swap-Fonds.

Dieser Artikel ist hilfreich. 378 Nutzer finden das hilfreich.