Börsengehandelte Indexfonds (ETFs) eignen sich, um für einen kurzen Zeitraum auf einen Index zu spekulieren. Ihr Preis wird mehrmals am Tag festgestellt. Die Kosten für Kauf und Verkauf zeigt der Spread, der Unterschied zwischen Kauf- und Verkaufskurs. Er ist meist geringer als die Ausgabeaufschläge herkömmlicher Fonds.

Finanztest hat im Test Indexfonds den Spread vom 31. Januar 2003 angegeben. Aussagekräftiger ist die monatliche Statistik der Deutschen Börse (siehe unter „Support“, „Publikationen/Downloads“ „Facts & Figures“). Dort finden Anleger den durchschnittlichen Spread für Aufträge über 100 000 Euro. Für die Tabelle unten hat uns die Deutsche Börse die Spreads für eine kleinere Order über 10 000 Euro mitgeteilt.

Stehen für einen Index mehrere Fonds zur Auswahl, ist für eine kurze Anlagedauer der mit dem geringsten Spread der beste. Für längere Zeit sind auch die jährlichen Kosten wichtig.

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