In-Ohr-Kopf­hörer Test

Ein unscheinbarer 25-Euro-Kopf­hörer spielt fast auf dem Niveau des 100 Euro teuren Testsiegers und bietet einen erstaunlich guten Klang. Abstriche muss der Käufer nur beim Gehäuse machen: Klavierlack­optik bleibt teureren Modellen vorbehalten. Von den 18 kabel­gebundenen In-Ohr-Kopf­hörer im Test (Preise: 18 - 167 Euro) schneiden immerhin 15 gut ab. test sagt, welche Modelle besonders gut sitzen, welche besonders leise für die Außen­welt sind – und welche Außen­geräusche gut dämpfen.

In-Ohr-Kopfhörer 08/2015 - In-Ear

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TestIn-Ohr-Kopf­hörertest 08/2015
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Selbst tiefe Töne verpuffen nicht ungehört

Kleine Größe, toller Klang – das ist eine Kunst, aber keine Hexerei. Die schal­lerzeugenden Membranen der Ohrhörer messen nur ein paar Milli­meter, doch Musik blasen sie direkt ins Ohr. So stimmt der Schall­druck und selbst tiefe Töne verpuffen nicht ungehört, weil Polster aus Silikon oder Schaum­stoff meist den Gehörgang verschließen. Die Folge: Viele In-Ohr-Kopf­hörer, eng­lisch „In-Ear“, verwandeln das Smartphone oder den Musikspieler in eine ausgesprochen gut klingende Hifi-Anlage.

Besser als die Großen

Der beste Kopf­hörer im Test glänzt mit einem Gehäuse in Klavierlack­optik. Dafür waren unsere Prüfer aber blind. Sie lauschten nur konzentriert und gaben den meisten In-Ohr-Kopf­hörern eine gute, dem Testsieger sogar eine sehr gute Note für den Ton. Beim letzten Test von ohraufliegenden oder -umschließenden Kopf­hörern bekamen nur vier Modelle ein Gut im Ton ( Test Kopfhörer, test 5/2014).

Das Video zum Test

Unge­wohnt im Ohr

In-Ohr-Hörer zu tragen, ist nicht jeder­manns Sache. Der Hörer muss perfekt sitzen – tut er das, entsteht aber auch Druck im Ohrkanal. Wer zum Schlafen Ohrs­töpsel nimmt, dürfte damit klar­kommen. Die Kopf­höreranbieter liefern verschiedene Ohrpolster mit. Je nach Modell kann der Käufer aus drei bis acht Paaren wählen und auf diese Weise das jeweils passende finden ( Tipps). Denn ein lose sitzender Ohrs­töpsel fällt nicht nur leicht heraus, sondern verdirbt auch den Klang, mindert die Laut­stärke und schirmt störende Geräusche weniger ab.

Sieben Kopf­hörer klingen harmo­nisch

Gute Noten gibt es für einen knackigen Bass, der weder über­trieben noch dünn klingt – im Test mit Rock und Pop geprüft. Stimmen im Hörspiel sollten klar und hell klingen, nicht matt und belegt. Jazz und Klassik machen deutlich, wie neutral, luftig und frisch der Kopf­hörer aufspielt. Harmo­nisch – das heißt in allen Tonlagen etwa gleich und mindestens gut – klingen sieben Modelle. Lieb­haber klassischer Musik bevor­zugen einen neutralen Klang, der kein Instru­ment benach­teiligt. Für Rock und Pop zählen tiefe Töne mehr: kräftig und gern auch etwas überbetont.

Manchmal passt keines der Polster

Vor jedem Hörtest passten unsere Prüfer die Kopf­hörer mit dem jeweils passendsten Polster ein und hörten sich erst einmal warm. Bei vier Modellen fanden unsere Prüfer mehr­heitlich kein optimal passendes Polster für ihre Ohren, obwohl verschiedene Größen beilagen. Das könnte auch beim Testsieger stören: Der passte nämlich nicht auf alle Ohren. Kleine und wink­lige Ohrkanäle sind wohl die größte Heraus­forderung: Mit dem falschen Polster kann der Knopf im Ohr drücken.

Ein Modell trägt sich auch in Seiten­lage angenehm

Beim Hörspiel einschlafen, beim Aufwachen den Wetterbe­richt hören: Dafür eignet sich vor allem ein Modell. Es drückt besonders wenig in Seiten­lage auf dem Kissen. Fast schon schmerzhaft in dieser Beziehung fanden einige Prüfer den Testsieger sowie zwei weitere, außergewöhnlich große Modelle. Ursache: Die Gehäuse drücken im Ohr. Anders unterwegs: Hier muss das im Gehörgang sitzende Polster Halt geben, auch wenn es in flotter Gang­art durch die City geht und das Kabel vielleicht mal in der Kleidung fest­hängt. Einen besonders sicheren Sitz bescheinigten unsere Prüfer fünf Modellen.

Vorsicht im Straßenverkehr

Die Prüfer haben beim Nach­barn mitgehört – so wie es Reisende in Bus und Bahn erleben. Nach außen blieb jeder zweite Kopf­hörer erfreulich leise, fünf dagegen strahlen viel Schall ab. Umge­kehrt steigert eine starke Dämmung den Hörgenuss in lauter Umge­bung, etwa in Bus und Bahn. Dann kann die Musik recht leise laufen, sie muss Außen­geräusche weniger über­tönen. Im Straßenverkehr ist eine starke Abschirmung der Umge­bungs­geräusche aber riskant: Gefahr naht ungehört. Bei drei Modellen im Test ist das der Fall.

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