Impfvorsorge Meldung

Der Impfschutz von Jugendlichen in den alten Bundesländern ist deutlich schlechter als in den neuen. Das geht aus einer Pilotstudie des Robert-Koch-Instituts (RKI) hervor. Die größten Unterschiede bestehen beim Keuchhusten-schutz, über den im Osten 87, im Westen aber nur 27 Prozent der Jugendlichen verfügen. Außerdem stellten die RKI-Forscher fest, dass mit den Impfungen teilweise zu spät begonnen wird, die Erkrankungen aber besonders im Säuglingsalter schwer verlaufen können. So sollte die Immunisierung gegen Keuchhusten bereits nach dem zweiten Lebensmonat begonnen werden und mit 14 Monaten abgeschlossen sein. Laut RKI ist die Impfung gegen Kinderlähmung (Poliomyelitis) weiterhin unverzichtbar, um den erzielten Erfolg nicht zu gefährden – in Deutschland und Europa gilt sie als ausgerottet. Als vollständig immunisiert gelten Personen mit mehr als vier Polio-Impfungen.

Infos: www.rki.de/GESUND/IMPFEN/STIKO/STIKO.HTM

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