Wind­pocken

Typische Kinder­krankheit

Wind­pocken-Erreger, die Varicella-Zoster-Viren, werden meist durch Tröpf­chen über­tragen, etwa beim Husten, und sind sehr anste­ckend. Viele Menschen erkranken bereits als Kind. Zu den typischen Symptomen zählt ein juckender Ausschlag mit Bläschen – meist zunächst an Gesicht und Rumpf, wenig später am übrigen Körper. Er bildet sich nach einigen Tagen wieder zurück. Komplikationen drohen vor allem bei Immun­schwäche und wenn Erwachsene erkranken. Mögliche Spät­folge einer Wind­pocken-Erkrankung ist die Gürtelrose.

Sinn­volle Impfung

Zur Impfung gegen Wind­pocken gibt es verschiedene Lebend­impf­stoffe. Sie enthalten abge­schwächte Viren. Die Impfung erfolgt in der Regel bereits im Kindes­alter ab einem Alter von 11 Monaten. Die Experten der Stiftung Warentest stufen die Impfung von Kindern sowie von gefähr­deten Erwachsenen, die noch nicht geimpft sind und die Wind­pocken auch noch nicht hatten, als sinn­voll ein. Damit ist unser Fazit deutlich positiver als zum Start unserer Impf­einschät­zungen 2012. Das liegt daran, dass sich die Studien­lage seit damals stark verbessert hat. Mehr zum Thema in unserem Testbe­richt Impfung gegen Windpocken und Gürtelrose.

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