Impfungen für Erwachsene

Grippeimpfung

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Für bestimmte Personen­gruppen

Alljähr­lich zur Winter­saison kommt der Aufruf zur Grippeimpfung. Dann zirkulieren vermehrt die Erreger, Influenzaviren. Eine Grippe beginnt plötzlich, dauert etwa zwei Wochen und quält deutlich mehr als eine Erkältung. Schwer verläuft sie vor allem bei über 60-Jährigen, chro­nisch Kranken und Schwangeren. Diesen Gruppen sowie Pfle­geheimbe­wohnern und medizi­nischem Personal wird die Impfung offiziell empfohlen.

Auf Kinder setzen

Die Experten der Stiftung Warentest teilen die oben genannten Empfehlungen – mit einem wichtigen Unterschied: Sie stufen die generelle Impfung älterer Menschen ab 60 Jahre als bevölkerungs­weite Impf­strategie als wenig sinn­voll sein, wobei sie natürlich im Einzel­fall nützen kann. Betroffene besprechen das am besten mit dem Arzt. Was gesell­schaftlich betrachtet große Vorteile bieten könnte, ist die Impfung möglichst vieler Kinder und Jugend­licher. Ihre Immun­antwort ist besonders hoch; mit wachsendem Alter sinkt sie. Zudem verbreiten junge Menschen die Viren wegen ihrer vielen Sozial­kontakte stark. Insbesondere Klein­kinder würden von der Impfung auch direkt profitieren – bei ihnen kann die Infektion einen schweren Verlauf nehmen. Details zu unseren Einschät­zungen für Kinder, ältere Menschen sowie Risiko­gruppen stehen in unserem Testbe­richt zur Grippeimpfung.

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Kommentarliste

Nutzer­kommentare können sich auf einen früheren Stand oder einen älteren Test beziehen.

  • Profilbild Stiftung_Warentest am 18.09.2023 um 13:34 Uhr
    Impfempfehlung

    @drulrich: Ihren Wunsch leiten wir gerne an die zuständige Fachabteilung weiter.

  • drulrich am 17.09.2023 um 09:53 Uhr
    Impf-Empfehlungs-Lücke

    Mir fehlt in bei den Statements und Empfehlungen sowohl bei Kindern als auch bei Erwachsenen eine Aussage zur Impfung gegen RSV. Bitte nachholen.

  • Profilbild Stiftung_Warentest am 20.09.2021 um 15:08 Uhr
    wie funktioniert eine Impfung?

    @rischer: Bei einer Impfung werden abge­schwächte oder abge­tötete Erreger beziehungs­weise Bruch­stücke davon in den Organismus einge­schleust, meistens per Spritze. Das Ziel: Ohne eine gefähr­liche Krankheit auszulösen, akti­vieren sie als sogenannte Antigene das körper­eigene Immun­system, etwa zur Bildung von Antikörpern. Das soll fortan die echten Erreger abwehren und so vor der entsprechenden Infektions­krankheit schützen.

  • AugUndOhr am 19.09.2021 um 20:43 Uhr
    Abgeschwächtes Bakteriengift

    Wie funktioniert der Wirkmechanismus bei einer Impfung mit abgeschwächtem Bakterielngift(z.B. Tetanus)?
    Das habe ich als Laie noch nicht verstanden.
    P.S ich bitte um eine seriöse Antwort, bzw. Link durch die Stiftung Warentest, oder kompetenten Wissenschaftler. Selbsternannte Gurus mit blühender Phantasie müssen draußen bleiben!

  • marvingordon am 22.12.2020 um 13:44 Uhr
    Impfung Keuchhusten

    @Stiftung_Warentest: Vielen Dank für die detailliertere Einordnung! Allerdings bleibt der Widerspruch für mich bestehend. Aus meiner Sicht wäre die logische Schlussfolgerung, dass sich z.B. jeder im Rahmen einer Tetanusauffrischung auch wieder gegen Keuchhusten impfen lässt. Oder ist das Risiko möglicher Nebenwirkungen/Komplikationen zu groß?