Impfungen gegen Corona Das sollten Sie jetzt wissen

Impfungen gegen Corona - Das sollten Sie jetzt wissen
Impf­stoff gegen Corona. Eine voll­ständige Impfung ist wichtig, sie nützt auch gegen die Delta-Variante. © Getty Images / AFP

Die Europäische Arznei­mittel­agentur rät nun auch, 5- bis 11-Jährige impfen zu lassen. Die Stiko empfiehlt das bisher nur Erwachsenen, 12– bis 17-Jährigen und Schwangeren.

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Impfen von Kindern und Jugend­lichen

Warum empfiehlt die Ema jetzt auch, 5- bis 11-Jährige zu impfen?

Seit 25. November 2021 empfiehlt die Europäische Arznei­mittel­agentur Ema, auch 5- bis 11 Jährige mit dem mRNA-Impf­stoff Comirnaty von Biontech und Pfizer zu impfen. In der wichtigsten Zulassungs­studie habe der Impf­stoff gezeigt, dass er zu gut 91 Prozent eine Covid-19-Erkrankung mit Symptomen verhindern konnte. Der Nutzen der Impfung über­wiege auch in dieser Alters­gruppe die Risiken – insbesondere allem für Kinder, die ein erhöhtes Risiko für einen schweren Verlauf hätten.

An der Studie nahmen insgesamt fast 2 000 Kindern dieser Alters­gruppe teil. Von ihnen erhielten 1 305 den Impf­stoff und 663 erhielten einen Placebo. Nach einiger Zeit erkrankten drei Kinder in der Gruppe der Geimpften, in der kleineren Gruppe der Ungeimpften waren es 16. Für die Zulassung in der EU muss noch die Europäische Kommis­sion zustimmen – das gilt als Formsache und geschieht voraus­sicht­lich zeit­nah.

Welche Neben­wirkungen sind aus der Zulassungs­studie bekannt?

Die häufigsten Neben­wirkungen, die in der Zulassungs­studie beob­achtet wurden, sind Schmerzen, Rötungen und Schwel­lungen an der Einstich­stelle, Müdig­keit, Kopf­schmerzen, Muskel­schmerzen und Schüttelfrost. Die Beschwerden seien mild bis moderat gewesen und hätten sich einige Tage nach der Impfung gebessert. Auch bei den 12-Jährigen waren das die häufigsten Neben­wirkungen.

Wie ist der Impf­stoff für die Kleinen dosiert?

Der Impf­stoff für die Kleinen enthält nur ein Drittel der Dosis, die Kinder und Jugend­liche ab 12 Jahren sowie Erwachsene bekommen. Er soll bei zwei Impf­terminen im Abstand von drei Wochen verabreicht werden.

Ab wann können Kinder ab fünf Jahren in Deutsch­land geimpft werden?

Der geschäfts­führende Bundes­gesund­heits­minister Jens Spahn hat erklärt, dass die gesamte EU den Kinder­impf­stoff am 20. Dezember 2021 erhalte. Deutsch­land bekomme 2,4 Millionen Dosen.

Wann gibt die Ständige Impf­kommis­sion eine Erklärung ab?

Die Ständige Impf­kommis­sion hat noch keine Empfehlung zur Impfung von 5- bis 11-Jährigen veröffent­licht. In Medienbe­richten hat der Stiko-Vorsitzende Thomas Mertens in Aussicht gestellt, dass die Stiko bis Ende Dezember eine Empfehlung abgebe – möglichst zum Start der Auslieferung des Impf­stoffs.

Gibt es schon Praxis­erfahrungen mit dem Impf­stoff bei 5- bis 11-Jährigen?

In den USA ist der Impf­stoff von Biontech und Moderna seit Ende Oktober 2021 zugelassen, Israel und Kanada zogen nach.

Warum empfiehlt die Ständige Impf­kommis­sion Stiko die Impfung für 12- bis 17-Jährige?

Die Ständige Impfkommission (Stiko) empfiehlt seit dem 16. August 2021 die Impfung gegen Covid-19 auch für 12- bis 17-Jährige. Inzwischen lägen ausreichend Daten für diese Einschät­zung vor, so das Gremium. Sie stammten vor allem aus dem amerikanischen Impf­programm mit fast 10 Millionen geimpften Kinder und Jugend­lichen. Nach derzeitigem Kennt­nisstand über­wögen die Vorteile der Impfung gegen­über dem Risiko von sehr seltenen Neben­wirkungen. Die Stiko verweist zudem auf aktuelle mathematische Modellierungen, nach denen die inzwischen dominierende Delta-Variante für Kinder und Jugend­liche ein deutlich höheres Infektions­risiko in einer vierten Infektions­welle darstellen würde als frühere Varianten.

Welche Impf­stoffe stehen Kindern und Jugend­lichen zur Verfügung?

In der EU sind zwei Impf­stoffe für 12- bis 17-Jährige zugelassen – der mRNA-Impf­stoff von Biontech und Pfizer sowie der von Moderna. Beide werden auch von der Stiko zum Einsatz in dieser Alters­gruppe empfohlen und erfordern zwei Impfungen im Abstand von einigen Wochen.

Was ist mit der Impfung von unter-12-jährigen Kindern ?

Die Europäische Arzneimittelagentur (Ema) hat im Oktober 2021 begonnen, einen Zulassungs­antrag von Biontech und Pfizer für eine Impfung von fünf- bis elfjäh­rigen Kindern zu prüfen. Die Behörde erwartet, „in einigen Monaten“ eine Einschät­zung abgeben zu können.

Welche Neben­wirkungen der Impfung sind insbesondere für Kinder und Jugend­liche bekannt?

Eine Impfung gegen Covid-19 kann in sehr seltenen Fällen, insbesondere bei jungen männ­lichen Geimpften, Herz­muskel­entzündungen verursachen. Die meisten bislang Betroffenen mussten laut Stiko im Kranken­haus behandelt werden, hatten jedoch bei entsprechender medizi­nischer Versorgung einen unkomplizierten Verlauf. Umge­kehrt wiesen Studien darauf hin, dass auch bei einer Covid-19-Erkrankung das Herz in Mitleidenschaft gezogen werden könne. Weitere schwere Neben­wirkungen durch die mRNA-Impf­stoffe, die in der EU für Kinder zugelassen sind, seien derzeit nicht bekannt. Zu den milden bis moderate Neben­wirkungen zählten Schmerzen an der Einstich­stelle, Müdig­keit, Kopf­schmerzen, Fieber.

Wie riskant ist Covid-19 für Kinder und Jugend­liche?

Infektionen verlaufen bei Kindern und Jugend­lichen in der Regel mild. Dennoch sind schwere Verläufe und Komplikationen möglich.

Ob und wie häufig etwa Long-Covid bei Kindern und Jugend­lichen auftritt, muss laut Stiko weiterhin erforscht werden. Bislang seien nach Covid-19-Erkrankungen bei einigen Heran­wachsenden anhaltende Erschöpfungs­zustände, Atem­beschwerden, Konzentrations- und Schlafstörungen, depressive Verstimmungen und Herz­rhythmus­störungen aufgefallen. Teils hielten die Symptome Wochen oder Monate an.

In seltenen Fällen erkrankten Kinder und Jugend­liche nach einer Covid-19-Infektion an Pims. Das Kürzel steht für die eng­lische Bezeichnung Pediatric Inflammatory Multi­system Syndrome und es kommt dabei zu einem schweren entzündlichen Krank­heits­bild. Pims ist laut RKI inzwischen gut behandel­bar und heilt meist folgenlos aus. In der Alters­gruppe der 12– bis 17-Jährigen seien schät­zungs­weise 0,04 Prozent der Infizierten an Pims erkrankt.

Schutz­wirkung, Impf­durch­brüche, Auffrischungs­impfungen

Wer soll eine Auffrischungs­impfung bekommen?

Zum Schutz vor Covid-19 empfiehlt die Ständige Impfkommission (Stiko) Auffrischungs­impfungen, auch Booster-Impfungen genannt, grund­sätzlich für alle Menschen ab 18 Jahren. Sie solle in der Regel sechs Monate nach der zweiten Impfung erfolgen – mit einem mRNA-Serum. Im Einzel­fall könne eine Auffrischung auch schon nach fünf Monaten erwogen werden.

Für bestimmte Personen­gruppen ist laut Stiko eine Booster-Impfung besonders sinn­voll:

- Menschen ab 70 Jahren. Der Grund: Mit zunehmendem Alter schlage die Impfung insgesamt nicht mehr so gut an, so die Stiko. Impf­durch­brüche könnten häufiger zu schweren Krank­heits­verläufen führen. Von einem Impf­durch­bruch spricht man, wenn es trotz voll­ständiger Impfung zu einer Infektion kommt.

- Menschen mit Immunschwäche. Zu einer Immun­schwäche kann es aufgrund einer Grund­erkrankung oder wegen der Einnahme immun­dämpfender Medikamente kommen. Betroffene sprechen laut Stiko häufig schlechter auf Covid-19-Impfungen an als Menschen mit intaktem Immun­system.

- Bewohne­rinnen und Bewohner sowie Betreute in Einrichtungen der Pflege für alte Menschen.

- Pflege­personal und andere Tätige, die direkten Kontakt mit Pflegepatientinnen und -patienten haben.

- Personal in medizi­nischen Einrichtungen, die direktem Kontakt mit alten Menschen oder auch jüngeren Menschen mit einem erhöhten Risiko für schwere Krank­heits­verläufe haben.

Die Stiko empfiehlt bei sehr schwerer Immun­schwäche, etwa nach Organ­trans­plantationen oder Krebs­behand­lungen, eine Auffrischung bereits vier Wochen nach Grund­immunisierung. Für die Auffrischungs­impfung solle ein mRNA-Impf­stoff gespritzt werden. Wer mit zwei Dosen von einem der beiden zugelassenen mRNA-Impf­stoffe grund­immunisiert worden sei, solle bei der dritten Dosis den gleichen Wirk­stoff erhalten.

Welche Impf­stoffe kommen für eine Auffrischungs­impfung in Frage?

Die Europäische Arzneimittelagentur (Ema) hat den Impf­stoff Comirnaty von Biontech und Pfizer sowie Spikevax von Moderna für Auffrischungs­impfungen in Europa empfohlen. Beide Impf­stoffe können Menschen ab 18 Jahren verabreicht werden. Eine Dritt­impfung mit Comirnaty sollte in der Regel frühestens sechs Monate nach der zweiten Impfung erfolgen. Bei Spikevax sollten sechs bis acht Monate verstrichen sein. Die Ema beruft sich auf Daten, wonach eine dritte Dosis bei Erwachsenen die Zahl der Antikörper gegen das Coronavirus wieder erhöhen könne – wenn diese in der Zeit nach der zweiten Impfung gesunken waren. Mögliche Neben­wirkungen nach einer Auffrischungs­impfung seien vergleich­bar mit denen nach der ersten und zweiten Dosis.

Kann es trotz voll­ständiger Impfung zu Infektionen kommen?

Ja. Nach derzeitigem Kennt­nisstand wirken die Impf­stoffe zwar gut gegen eine Anste­ckung und vor allem gegen einen schweren Verlauf der Erkrankung, aber sie bieten keinen hundert­prozentigen Schutz. Das zeigte sich bereits in den Zulassungs­studien, die nicht gegen mögliche Virus­varianten konzipiert waren. Die Wirkung der Impfung kann auch individuell verringert sein, etwa weil das Immun­system alters- oder immun­schwächebe­dingt nicht ausreichend anspricht.

Hinzu kommt ein weiterer Faktor: Laut Daten, die beispiels­weise aus dem früh gestarteten israe­lischen Impf­programm stammen, scheint die Wirk­samkeit von Corona-Impf­stoffen insgesamt mit der Zeit abzu­nehmen. Aus all diesen Gründen kann es zu sogenannten „Impf­durch­brüchen“ kommen. Entsprechende Infektionen scheinen aber vergleichs­weise mild zu verlaufen, weil die Impfung doch einen gewissen Schutz bietet.

Sind Lang­zeit­folgen der Impfung denk­bar, die erst nach Monaten oder Jahren auftreten?

Einige Menschen fürchten, dass die Corona-Impf­stoffe noch Monate oder Jahre später zu schlimmen Neben­wirkungen führen könnten. Experten beruhigen: So sagte der Vorsitzende der Ständigen Impf­kommis­sion, Thomas Mertens, gegen­über der Tagesschau am 25. Oktober 2021: „Man muss bedenken, dass mitt­lerweile sieben Milliarden Dosen an Menschen mit Covid-19-Impf­stoff verimpft worden sind“. Es sei klar, dass es bei der Anwendung eines Impf­stoffes über knapp ein Jahr keine Zehn­jahres-Beob­achtungs­studien geben könne. In der Wissenschaft sei man sich einig, dass spät auftretende Neben­wirkungen nach einer Impfung „nicht vorkommen, beziehungs­weise eine extrem seltene Rarität bei einzelnen Impf­stoffen“ gewesen seien.

Wie gut schützen die Impf­stoffe vor Virus­varianten?

Aktuelle Studien zeigen, dass die verfügbaren Impf­stoffe bisher auch gegen Virus­varianten wirk­sam sind. So schützen die Impf­stoffe von AstraZeneca und Biontech/Pfizer laut britischen Daten gut vor der Variante Delta, die sich in letzter Zeit stark in Europa ausgebreitet hat. Demnach ist für den Erfolg eine voll­ständige Impfung mit zwei Dosen sehr wichtig.

Laut Einschät­zung des Robert-Koch-Instituts erzeugen die derzeit verfügbaren Covid-19 Impf­stoffe eine Immun­antwort gegen viele unterschiedliche Bereiche vom Spike-Protein des Sars-CoV-2-Virus. Dadurch hätten einzelne Mutationen in der Regel keinen großen Einfluss auf die Wirk­samkeit. Und sollte sie infolge starker Virusmutationen doch sinken, könnten die Hersteller die Impf­stoffe inner­halb weniger Wochen entsprechend anpassen.

Wie viel Prozent der Bevölkerung in Deutsch­land sollten sich impfen lassen?

Um die Pandemie zu kontrollieren, hält das RKI auf Basis von mathematischen Modellen eine Ziel­impf­quote von 85 Prozent für die 12- bis 59-Jährigen sowie von 90 Prozent für Personen ab dem Alter von 60 Jahren für notwendig. Bei recht­zeitigem Erreichen dieser Impf­quote scheine eine ausgeprägte vierte Welle im Herbst/Winter unwahr­scheinlich. Dafür müssten sich die Menschen zusätzlich weiter an die Hygienemaß­nahmen halten und bei möglicher­weise wieder ansteigenden Infektions­zahlen Kontakte zu einem gewissen Grad reduzieren.

Impfung von Schwangeren, unter 30-Jährigen, Schwerkranken, Genesenen

Die Stiko empfiehlt die Impfung inzwischen auch für Schwangere. Wie lautet die Begründung?

Die Ständige Impfkommission (Stiko) empfiehlt seit dem 10. September 2021 auch Schwangeren die Impfung. Sie sollten den mRNA-Impfstoff von Biontech und Pfizererhalten. Die Empfehlung gilt für alle werdenden Mütter ab dem zweiten Drittel der Schwangerschaft sowie für Stillende. Demnach haben Schwangere, die sich mit dem Coronavirus infizieren, ein erhöhtes Risiko, schwer zu erkranken. Es steigt auch die Gefahr, dass ihr Kind zu früh zur Welt kommt. Zuvor hatte sich die Stiko nur unter bestimmten Umständen für eine Impfung von Schwangeren ausgesprochen, etwa wenn sie durch Vorerkrankungen besonders gefährdet waren.

Welchen Impf­stoff sollen Jugend­liche und junge Erwachsene möglichst erhalten?

Alle Menschen unter 30 Jahren sollen möglichst nur noch den Impf­stoff Comirnaty von Biontech und Pfizer erhalten, empfiehlt die Ständige Impfkommission. Das beziehe sich auch auf die Auffrisch­impfung und die zweite Dosis – falls die erste von Moderna stammen sollte. Nach einer Impfung mit dem Mittel von Biontech und Pfizer sei das Risiko für eine Herz­muskel­entzündung geringer als mit dem Impf­stoff von Moderna.

Ist eine Impfung bei sehr alten oder schwer kranken Menschen in schlechtem Allgemein­zustand sinn­voll?

Bei sehr alten oder sehr kranken Menschen, die sich in einem schlechten Allgemein­zustand befinden, soll laut Stiko ein Arzt oder eine Ärztin die Impf­fähig­keit prüfen.

Reicht bei der Impfung Genesener eine einzige Dosis?

Ja. Menschen mit einem gesunden Immun­system, die eine Corona-Infektion durch­gemacht haben, sollten sich laut Stiko – unabhängig vom Alter – nur einmalig impfen lassen. Bei Menschen mit Immun­schwäche hingegen soll im Einzel­fall entschieden werden, ob eine Dosis reicht.

Wie lange nach der Infektion sollten sich Genesene impfen lassen?

Inzwischen gilt als Richt­wert, dass die Impfung vier Wochen nach einer Infektion erfolgen kann. Ursprüng­lich hatte die Stiko einen zeitlichen Abstand von sechs Monaten empfohlen.

Ist eine Impfung gefähr­lich, wenn ich bereits unbe­merkt eine Corona-Infektion hatte?

Nach den bisher vorliegenden Daten gibt es laut Stiko keinen Hinweis darauf, dass die Impfung nach einer unbe­merkt durch­gemachten Infektion mit Sars-CoV-2 eine Gefähr­dung darstellt.

Impf­stoff­typen: mRNA-Impf­stoffe von Biontech/Pfizer und Moderna

Wie wirken die sogenannten mRNA-Impf­stoffe von Moderna und Biontech/Pfizer?

Die Impf­stoffe von Moderna und Biontech/Pfizer gehören zu den mRNA-Impf­stoffen (Tabelle: Zugelassene Impfstoffe gegen Covid-19). Diese basieren auf sogenannter mRNA (Messenger-Ribo­nukleinsäure) von Sars-CoV-2. Diese mRNA enthält den Bau­plan für ein Eiweiß, das auf der Oberfläche des Coronavirus vorkommt. Via Impfung gelangt dieser Bau­plan in einige Körperzellen. Sie stellen für kurze Zeit das Eiweiß her, das dann als sogenanntes Impf-Antigen dient und das Immun­system anregt, Abwehr­stoffe dagegen zu bilden. Dadurch kann das Immun­system Coronaviren bei einem späteren Kontakt erkennen und bekämpfen.

Was unterscheidet mRNA-Impf­stoffe von herkömm­lichen Impf­stoffen?

Während bei vielen herkömm­lichen Impf­stoffen das Impf-Antigen direkt gespritzt wird, injiziert man beim mRNA-Impf­stoff die genetische Information dafür. Der Körper über­nimmt dann anhand dieser Vorlage selbst die Produktion des Antigens.

Welcher Abstand sollte zwischen erster und zweiter Dosis von einem mRNA-Impf­stoff liegen?

Beide mRNA-Impf­stoffe entfalten ihre volle Wirkung erst nach zwei Dosen. Die Stiko empfiehlt seit Juli 2021 folgende Abstände zwischen erster und zweiter Dosis: drei bis sechs Wochen für das Mittel von Biontech und Pfizer sowie von vier bis sechs Wochen für das Mittel von Moderna. Dadurch sei eine sehr gute individuelle Schutz­wirkung zu erzielen.

Wie gut schützen die mRNA-Impf­stoffe?

Beide Impf­stoffe haben sich in klinischen Studien als effektiv erwiesen. An der Zulassungs­studie für Erwachsene zum Impf­stoff Spikevax von Moderna nahmen laut der europäischen Arznei­mittel­behörde EMA etwa 30 000 Menschen ab 18 teil. Von ihnen erhielt eine Hälfte den Impf­stoff, die andere einen Placebo – eine wirkungs­lose Kochsalzlösung.

Das Risiko, an Covid-19 zu erkranken, sank bei den Geimpften im Vergleich zur Placebogruppe um ungefähr 95 Prozent. Auch das Risiko für schwere Verläufe war deutlich verringert. Ganz ähnliche Erfolgs­raten ergaben sich bei den zulassungs­relevanten Daten für Comirnaty von Biontech/Pfizer, die nach einem vergleich­baren Design erhoben wurden.

Welche Neben­wirkungen von mRNA-Impf­stoffen sind bekannt? Wie steht es um das Risiko von Herz­muskel­entzündungen?

Zu den typischen, vorüber­gehenden Neben­wirkungen zählen Beschwerden wie Schmerzen, Rötungen oder Schwel­lungen an der Einstich­stelle sowie Fieber, Schüttelfrost, Muskel- und Gelenk­schmerzen. Zu ernsten Komplikationen scheint es nach den bisherigen Daten höchs­tens vereinzelt zu kommen. So gelangte der Sicher­heits­ausschuss der Ema zu dem Schluss, dass nach einer Impfung mit den mRNA-Impf­stoffen in sehr seltenen Fällen Herz­muskel- und Herz­beutel­entzündungen auftreten können.

Der Ausschuss hatte diverse gemeldete Fälle geprüft, die in zeitlichem Zusammen­hang mit Impfungen mit den genannten Impf­stoffen auftraten – haupt­sächlich inner­halb von 14 Tagen danach und häufiger nach der zweiten Dosis. Insbesondere jüngere erwachsene Männer seien betroffen gewesen. Bei typischen Symptomen wie akuten Brust­schmerzen, Atemnot oder kräftigem Herz­schlag, der unregelmäßig sein kann, sollten Betroffene sofort einen Arzt aufsuchen.

Die verfügbaren Daten deuten darauf hin, dass sich der Verlauf der Erkrankungen nach einer Impfung in der Regel durch eine Behand­lung bessert. Oft reicht auch Schonung und Ruhe.

Besteht die Gefahr, dass Geimpfte mRNA aus den Impf­stoffen ins genetische Material aufnehmen?

Laut Stiko besteht keine Gefahr. Die mRNA der Impf­stoffe werde nach kurzer Zeit von den Zellen abge­baut und nicht in DNA umge­baut. Sobald die mRNA abge­baut sei, finde auch keine weitere Produktion des Antigens statt.

Impf­stoff­typen: Vektor-Impf­stoffe von AstraZeneca und Johnson & Johnson

Wie funk­tionieren Vektor-Impf­stoffe?

Der Impf­stoff von Johnson & Johnson gehört wie der Impf­stoff von AstraZeneca zu den sogenannten Vektor-Impf­stoffen (Tabelle: Zugelassene Impfstoffe gegen Covid-19). Sie bestehen laut Paul-Ehrlich-Institut aus einem harmlosen, bei Menschen nicht vermehrungs­fähigen Virus aus der Familie der Adenoviren (Erkältungs­viren). Dieses Virus wurde so verändert, dass es das Gen mit dem Bau­plan zur Herstellung des Spike-Proteins von Sars-CoV-2 enthält. Das Spike-Protein befindet sich auf der Oberfläche des Coronavirus und ermöglicht es ihm, in Körperzellen einzudringen.

Bei der Impfung gelangt das Gen in einige wenige Körperzellen, die nunmehr das Spike-Protein produzieren. Das Immun­system der geimpften Person erkennt dieses Spike-Protein als fremd und produziert natürliche Abwehr­kräfte – Antikörper und T-Zellen – gegen dieses Protein. Wenn die geimpfte Person später mit dem Coronavirus in Kontakt kommt, erkennt das Immun­system das Virus und kann es angreifen. Das soll vor einer Covid-19-Erkrankung und vor schwerem Verlauf schützen.

Wie gut schützt der Impf­stoff von AstraZeneca?

Der Impf­stoff Vaxzevria von AstraZeneca erfordert zwei Dosen im Abstand von einigen Wochen und hat dann bei Erwachsenen eine Wirk­samkeit von bis zu 80 Prozent. Schwere Krank­heits­verläufe verhindert er noch wirkungs­voller. Er wurde für die Zulassung in mehreren Studien mit etwa 24 000 Teilnehmenden untersucht. Die eine Hälfte von ihnen bekam den Impf­stoff, die andere etwa einen Meningokokken-Impf­stoff oder ein Scheinmedikament in Form einer Kochsalzlösung.

Die meisten Probanden erhielten zwei volle Impf­dosen. Manchen Studien­teilnehmern wurde allerdings bei der ersten Impfung nur die halbe Dosis verabreicht. Das ist einer der Gründe, warum es in Fach­kreisen und Medien viele Diskussionen um den Impf­stoff gab.

Warum ist nach einer Impfung mit dem Mittel von Johnson & Johnson nun eine zweite Impfung angesagt?

Die Ständige Impfkommission hat den Impf­schutz für den Janssen-Wirk­stoff von Johnson & Johnson am 7. Oktober 2021 als „ungenügend“ bezeichnet– aus zwei Gründen: Erstens seien – im Verhältnis zur Anzahl der verabreichten Impf­dosen – die meisten Impf­durch­brüche bei Menschen beob­achtet worden, die mit dem Mittel von Johnson & Johnson geimpft wurden. Zweitens sei für diesen Wirk­stoff eine geringere Wirk­samkeit gegen­über der Delta-Variante beob­achtet worden als bei den anderen zugelassenen Impf­stoffen.

Das Stiko rät nun allen, die einmal mit dem Impf­stoff von Johnson & Johnson geimpft worden sind, sich eine zweite Dosis mit einem mRNA-Impf­stoff geben zu lassen. Die zweite Dosis könne ab vier Wochen nach der Erst­impfung verabreicht werden. Laut Zulassung ist bei dem Impf­stoff eigentlich nur eine Dosis erforderlich.

Kann DNA aus Vektor-Impf­stoffen ins menschliche Erbgut einge­baut werden?

Nach aktuellem Stand der Wissenschaft besteht kein Risiko, dass DNA von Adenovirus-Vektoren in das menschliche Erbgut aufgenommen wird, so die Stiko. Die Vektoren würden als nicht-integrierende Vektoren gelten – sie integrierten ihr Erbgut also nicht in das Erbgut von Körperzellen und verblieben außer­halb der menschlichen DNA.

Welche Neben­wirkungen können auftreten? Was ist über schwere Thrombosen nach der Impfung mit AstraZeneca und Johnson & Johnson bekannt?

Zu den typischen, vorüber­gehenden Neben­wirkungen zählen Beschwerden wie Schmerzen, Rötungen oder Schwel­lungen an der Einstich­stelle sowie Fieber, Schüttelfrost, Muskel- und Gelenk­schmerzen. Laut Erkennt­nissen nach der Markt­zulassung können Vektor-Impf­stoffe in sehr seltenen Fällen ernste Komplikationen auslösen, darunter Thrombosen bei gleich­zeitiger Zerstörung der Blutplätt­chen.

In Deutsch­land sind laut den Sicherheitsberichten des Paul-Ehrlich-Instituts etwa 200 Fälle solcher Thrombosen mit Thrombozytopenie (TTS) bekannt, darunter viele Fälle von Hirnvenen­thrombosen, die als besonders gefähr­lich gelten. Die meisten Meldungen betreffen den Impf­stoff von AstraZeneca, wobei dieser insgesamt in Deutsch­land auch deutlich häufiger verimpft wurde als der von Johnson & Johnson.

Anders als anfangs angenommen, scheint das erhöhte TTS-Risiko nach Vektor-Impf­stoffen nicht nur jüngere Frauen zu betreffen, sondern auch Männer.

Für wen empfiehlt die Stiko eine Impfung mit den Vektor-Impf­stoffen?

Die Ständige Impf­kommis­sion Stiko empfiehlt die Vektor-Impf­stoffe von AstraZeneca und Johnson & Johnson nur noch für Erwachsene ab 60 Jahren. Damit hat sie auf die Berichte zu den seltenen, aber gefähr­lichen Thrombosen reagiert, die vor allem bei jüngeren Menschen als Folge der Impfung aufzutreten scheinen. Nach einer individuellen Aufklärung durch den Arzt sei aber auch in jüngerem Alter eine Impfung möglich. Zugelassen sind beide Impf­stoffe für Personen ab 18 Jahren.

Wie sollen sich Geimpfte bei Beschwerden nach einer Impfung mit einem Vektor-Impf­stoff verhalten?

Geimpfte sollten sofort einen Arzt aufsuchen, wenn sie bis zu etwa drei Wochen nach der Impfung folgende Symptome bemerken: starke anhaltende Kopf­schmerzen, Kurz­atmig­keit, geschwollene Beine, anhaltende Bauch­schmerzen, neurologische Symptome wie verschwommenes Sehen, punkt­förmige Haut­blutungen. Es sind dann dringend gezielte Tests auf Thrombose nötig, um die Krankheit zu behandeln oder sogar noch zu verhindern.

Erste Dosis AstraZeneca, zweite Dosis mRNA – warum?

Die Ständige Impfkommission empfiehlt seit dem 1. Juli 2021 allen, die als erste Dosis AstraZeneca erhalten haben, als zweite Dosis einen mRNA-Impf­stoff. Diese Über­kreuz-Impfung soll die Wirk­samkeit der Impfung deutlich verstärken. Der vorgesehene Abstand zwischen erster und zweiter Impfung soll mindestens vier Wochen betragen.

Praktisches rund um die Impfung

Was bedeutet es, dass die Priorisierungen für Impfungen aufgehoben worden sind?

Seit diesem Sommer können in Deutsch­land alle Menschen ab 12 Jahren einen Impf­termin bekommen – unabhängig von ihrem Alter, Gesund­heits­zustand oder Beruf. Damit ist die Priorisierung aufgehoben, mit der die Bundes­regierung seit der Zulassung der ersten Impf­stoffe deren Vergabe geregelt hatte. Inzwischen steht viel Impf­stoff zur Verfügung und die Impfung ist vieler­orts nieder­schwel­lig möglich, etwa bei Haus-, Fach- oder Betriebs­ärzten. Insofern lässt sich relativ unkompliziert ein Impf­termin vereinbaren.

Welche Vorsichts­maßnahmen werden bei der Impfung empfohlen?

Im Vorgespräch klären Impfende und Impf­linge in der Regel, ob bestimmte Faktoren vorliegen, die berück­sichtigt werden sollten – etwa akute Erkrankungen, hohes Fieber oder schwere allergische Reaktionen nach einer früheren Impfung. Nach der Corona-Impfung bleiben Geimpfte noch mindestens 15 Minuten vor Ort, um gegebenenfalls eine allergische Reaktion sofort behandeln zu können.

Wirkt die Impfung, auch wenn ich keine Impf­reaktionen habe?

Ja. Laut einem Bericht der Cardiff Metropolitan University sind Impf­reaktionen wie Kopfweh, erhöhte Temperatur oder Armschmerzen zwar ein Zeichen dafür, dass das Immun­system akti­viert ist. Doch gelte im Umkehr­schluss nicht, dass eine Impfung ohne Beschwerden nicht wirke. Die Immunisierung erfolge dann unbe­merkt.

Soll ich nach der Covid-19-Impfung mit anderen Impfungen warten?

Das ist nach jetzigem Stand in der Regel nicht erforderlich. Zu Beginn der Covid-19-Impf­kampagne hatte die Stiko noch empfohlen, zwischen einer Covid-19-Impfung und anderen Impf­stoffen einen Mindest­abstand von 14 Tagen einzuhalten, um Impf­reaktionen eindeutig der jeweiligen Impfung zuordnen zu können.

Ende September veröffent­lichte die Stiko eine neue Empfehlung. Demnach liegen mitt­lerweile umfang­reiche Daten zur Sicherheit der in Deutsch­land zugelassenen Covid-19-Impf­stoffe vor, sodass zwischen ihnen und anderen Totimpf­stoffen kein Mindest­abstand mehr einge­halten werden muss. Das ist praktisch – etwa wenn ab diesem Herbst für jemand bereits eine Auffrischungs­impfung gegen Corona sowie die alljähr­liche Impfung gegen Grippe ansteht.

Was ist, wenn ich den Abstand zwischen den Impfungen nicht einhalten kann?

Alle bisher zugelassenen Impf­stoffe bis auf den von Johnson & Johnson erfordern zwei Dosen im Abstand von einigen Wochen. Wenn zwischen der ersten und der zweiten Impfung mehr Zeit als empfohlen verstrichen ist, kann die Impf­serie dennoch fortgesetzt werden und muss nicht neu begonnen werden.

Was passiert, wenn ich mich nach der ersten Impf­dosis infiziere?

Wenn nach der ersten Impfung eine Infektion mit dem Coronavirus nachgewiesen wird, dann soll die zweite Impf­dosis laut Ständiger Impf­kommis­sion zunächst nicht mehr gegeben werden.

Kann ich mögliche Impf-Neben­wirkungen melden?

Wer vermutet, dass die Impfung zu Neben­wirkungen geführt hat, kann dies mit einer Ärztin oder einem Arzt besprechen und sie bitten, den Verdacht zu melden. Betroffene können den Behörden potenzielle Neben­wirkungen aber auch selber mitteilen, etwa bei einem Meldeportal vom Bundes­institut für Arznei­mittel und Medizin­produkte und Paul-Ehrlich-Institut. Die Meldungen helfen den Behörden, die Sicherheit der Impf­stoffe im praktischen Alltag einzuschätzen, dienen also letzt­lich dem Patienten­schutz.

Wer haftet bei Schäden nach einer Impfung?

Für alle gesundheitlichen Schäden, die im Zusammen­hang mit einer Impfung gegen Covid-19 auftreten, besteht in Deutsch­land ein Anspruch auf Entschädigung. Diese wird laut Bundesgesundheitsministerium auch geleistet, wenn eine Impfung für Betroffene zum Beispiel nicht von der Stiko empfohlen ist.

Was kostet die Impfung?

Die Impfung ist für alle Menschen in Deutsch­land kostenlos.

Impf­nach­weise – digital und mit gelbem Heft

Wie funk­tioniert der digitale Impf­nach­weis?

Impf­zentren, Arzt­praxen und Apotheken können Impf­zertifikate als QR-Code ausstellen.  Er enthält laut Bundesgesundheitsministerium Informationen zum Impf­status, den Namen des Geimpften, das Geburts­datum sowie Impf­stoff, Impf­datum und Impf­dosis.

Wo bekommt man den digitalen Impf­pass?

In den bekannten App-Stores lässt sich die CovPass-App herunter­laden, um die Impf­zertifikate (QR-Codes) einzuscannen. Nutze­rinnen und Nutzer können dann bei Bedarf ihren voll­ständigen Impf­schutz per QR-Code in der App vorzeigen. Zugleich bietet die Corona-Warn-App seit einem Update ebenfalls die Möglich­keit, den QR-Code von Impf­zertifikaten einzuscannen und zu verwalten.

Wichtig: Sie sollten die ausgehändigten QR-Codes aufbewahren, um sie bei Bedarf erneut einscannen zu können – zum Beispiel bei einem Handywechsel.

Kann ich den klassischen analogen gelben Impf­pass weiternutzen?

Ja. Der Nach­weis einer Impfung mit dem analogen gelben Impf­pass bleibt möglich, Alternativ lässt sich der Corona-Impf­schutz auch mit einem ausgedruckten Impf­zertifikat nach­weisen. Niemand ist verpflichtet, sich einen digitalen Impf­nach­weis ausstellen zu lassen.

Wie kommen bereits Geimpfte an den QR-Code?

Bereits Geimpfte können sich dort, wo sie geimpft wurden, nach­träglich den QR-Code ausstellen lassen – auch Apotheke­rinnen und Apotheker stellen ihn gegen Vorlage des gelben Impf­ausweises aus.

Können Menschen Deutsch­land mit dem digitalen Impf­nach­weis inner­halb Europas problemlos reisen?

Ja. Mit dem CovPass setze Deutsch­land das europäische Zertifikat für einen Impf­nach­weis in Deutsch­land um, so das Bundesgesundheitsministerium. Deutsch­land sei bereits an einen europäischen Server ange­schlossen, über den sich Zertifikate grenz­über­schreitend nutzen lassen. 

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Lothar52 am 06.12.2021 um 18:12 Uhr
Aufgaben der EMA

Ich bin ein bisschen verunsichtert über die Aufgaben der Europäischen Arzeneimittelagentur (EMA).
Sie schreiben mit Datum 25.11.2021 unter der Überschrift, "Das sollten Sie jetzt wissen":
"Die Europäische Arznei­mittel­agentur rät nun auch, 5- bis 11-Jährige impfen zu lassen."
Ist das korrekt formuliert, ist das Aufgabe der EMA?
An anderer Stelle lese ich
- die EMA hat einen Impfstoff zugelassen.
- die EMA empfiehlt die Zulassung eines Impstoffs.
- Die wichtigsten Aufgaben der Agentur sind die Zulassung und Überwachung von Arzneimitteln in der EU (https://european-union.europa.eu/institutions-law-budget/institutions-and-bodies/institutions-and-bodies-profiles/ema_de)
In Deutschland ist die Ständige Impfkommission für Impfempfehlungen zuständig. Macht das die EMA für die EU?
Leider erlebe ich immer wieder, dass Texte etwas lax formuliert werden. Wenn man sich ernsthaft informieren will, ist so etwas nicht hilfreich.
Bitte lichten Sie den Sprachnebel etwas.

halsbandschnaepper am 05.08.2021 um 14:18 Uhr
testuser254jkl: Notfallzulassung?

Haben Sie das von dem Vegan-Koch? Es gib in der EU keine "Notfallzulassung".

testuser254jkl am 31.07.2021 um 22:12 Uhr
Bitte auch T-Zellen-Imunität etc. näher erklären

Ist es nicht so, dass nach einer Infektion, T-Zellen Immunität auch für Corona existiert?!
Laut Studien - Bsp.: Ischgl - sind ca 80% der Bevölkerung gegen COVID-19 immun, ohne auch nur jemals eine Infektion bemerkt zu haben.
Das aktuelle Konzept gewährt ausschließlich Geimpften (die weiterhin Covid übertragen können und sich auch anstecken können ), Genesenen (Positiver Test) und getesteten, die Grundrechte gewährt werden, während nun allen anderen Grundrechte entzogen werden.
Fragen
1. Welche Planung existieren um T-Zellen Immunität zu überprüfen?
2. Welche technischen Gründe sprechen dagegen die T-Zellen Immunität als "Freigabekriterium" zu verwenden?
3. Wieso werden Gesunde aktiv diskriminiert?
3a. Wann ist verbindlich geplant die Grundrechte wiederherzustellen?
4. Wieso werden Geimpften, welche ja nachweislich keine sterile Immunität haben und welche das Virus weiter geben können, besondere Rechte zugestanden, da diese ja evidenzbasiert genauso als Spreader auftreten

testophil am 19.07.2021 um 14:25 Uhr
Frage: Alternative Impfstoffe

Von Bekannten höre ich immer: will noch warten auf neuen Impfstoff:
-- Novavax
-- Vero
bis der in EU oder Deutschland zugelassen wird.
Was hat es damit auf sich?
wann ist das zu erwarten?
Wirksamkeit?

testuser254jkl am 19.07.2021 um 10:31 Uhr
Ist das wirklich nötig!?

Vielen Dank für die Zusammenfassung.
Was hat es mit den "Notfallzulassungen" auf sich?
Und warum sollen noch nicht näher bestimmbare Langzeitwirkungen, der neuen, sich doch noch in der Testphase befindenden Impfstoffe hingenommen werden, wenn das Risiko, an Corona zu sterben offenbar doch äußerst gering ist?