Erkrankt ein Arbeitnehmer, weil er sich vom Betriebs­arzt gegen Grippe impfen lassen hat, gilt das nicht auto­matisch als Arbeits­unfall. Eine Museums­mit­arbeiterin hatte geklagt, weil sie danach an den Nervenbahnen erkrankte. Das Sozialge­richt Dort­mund wies sie ab. Sie hätte sich nicht impfen lassen müssen: Ihre Anste­ckungs­gefahr sei nicht größer als die an anderen Arbeits­plätzen mit Kontakt zu Publikum (Az. S 36 U 818/12).

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