Tipps

  • Arzt ansprechen. Wenn Sie Ihren Impf­schutz über­prüfen oder komplettieren lassen möchten, können Sie zum Beispiel den Haus­arzt beim nächsten Routine­termin fragen. Neben Allgemeinmedizinern eignen sich auch Inter­nisten und Reisemediziner als Ansprech­partner. Egal zu welchem Arzt Sie gehen – nehmen Sie möglichst Ihren Impf­pass mit.
  • Schutz auffrischen. Impfungen gegen Tetanus und Diph­therie müssen alle zehn Jahre aufgefrischt werden. Beim nächsten Termin sollte einmalig eine Impfung gegen Keuchhusten statt­finden. Es gibt passende Zweifach- oder Dreifach-Impf­stoffe.
  • Schutz aufbauen. Ein Erwachsener ganz ohne Impf­schutz benötigt eine Grund­immunisierung gegen Tetanus, Diph­therie und außerdem gegen Polio mit drei Dosen, verteilt über mehrere Monate. Beim ersten Termin bekommt er außerdem eine Impfung gegen Keuchhusten. Es gibt passende Kombinations­impf­stoffe.
  • Lücken schließen. Eine Nach­hol­impfung gegen Masern, Mumps und Röteln brauchen vor allem jüngere Erwachsene, die als Kind keine oder nur eine Impfung bekamen. Ältere Erwachsene sind meist immun gegen Masern, Mumps und Röteln – weil sie schon als Kind daran erkrankten. Das war vor Einführung der entsprechenden Impfungen ab 1970 meistens der Fall.
  • Im Zweifel. Wenn Sie nicht sicher sind – zum Beispiel weil der Impf­pass fehlt – gilt: Lieber eine Impfung zu viel als eine zu wenig. Unnötige schaden nach jetzigem Wissen nicht. Sehr häufige gegen Tetanus und Diph­therie können jedoch kurz­fristig starke Schwel­lungen an der Einstich­stelle verursachen. Dann sollte der Arzt vor weiteren Impfungen die Antikörper im Blut bestimmen.

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