Glossar

Adjuv­anzien. Wirk­verstärker in manchen Impf­stoffen. Sie regen das Immun­system an, können aber auch unerwünschte Wirkungen erhöhen. Besonders bewährt und in der Regel verwendet sind Aluminium­verbindungen.

Antikörper. Abwehr­stoffe des Immun­systems, die nach einer Impfung oder dem Kontakt mit einem Krank­heits­erreger gebildet werden, um diesen zu bekämpfen.

Auffrisch­impfung. Impfung, die in einem bestimmten Abstand nach der Grund­immunisierung erforderlich sein kann, um den Impf­schutz zu erneuern.

Grund­immunisierung. Basis­schutz vor einer Krankheit, aufgebaut mit meist mehreren Teilimpfungen in fest­gelegten Zeit­abständen.

Impf­versager. Personen, die nach dem Impfen keine oder zu wenig Antikörper bilden, um ausreichend vor den Erregern geschützt zu sein.

Kombinations­impf­stoff. Impf­stoff mit verschiedenen Impf­stoff­komponenten, der vor mehreren Krank­heits­erregern schützt.

Konjugatimpf­stoff. Enthält Teile der Bakterienhülle, gebunden an ein Eiweiß­molekül. Das Immun­system reagiert stärker als bei reinen Poly­saccharid­impf­stoffen.

Lebend­impf­stoff. Enthält einen abge­schwächten Erreger, der die Krankheit nicht mehr auslösen kann.

Nach­hol­impfung. Durch­führen beziehungs­weise Vervoll­ständigen einer Grund­immunisierung, die laut Impf­pass fehlt.

Poly­saccharid­impf­stoff. Enthält Teile der Bakterienhülle in ungebundener Form.

Totimpf­stoff. Enthält abge­tötete Krank­heits­erreger oder Teile davon.

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