Immopart Falsche Helfer in der Not

0

Geschädigte der Hamburger Firma Immopart sollten sich zur Durchsetzung ihrer Interessen auf keinen Fall so genannten Interessengemeinschaften anschließen und an diese Geld bezahlen. Darauf weist die Verbraucherzentrale (VZ) Hamburg hin.

Die Initiativen von Sylta Guth und der „Immopart Geschädigte GbR“ c/o Axel Egge stünden den ehemaligen Initiatoren des Abzockermodells nahe. Für Geschädigte sei es Erfolg versprechender sich selbst einen Anwalt zu suchen, rät die VZ Hamburg.

Wie berichtet, verkaufte die Immopart Vertriebs GmbH 1995 in Hamburg 569 völlig überteuerte Anteile (Bruchteile) an 22 Eigentumswohnungen an Kleinanleger zur Altersvorsorge. Fast allen Anlegern wurde auch ein zweifelhaftes Finanzierungspaket vermittelt. Doch die Häuser in der Luruper Hauptstraße wurden nie fertig gestellt.

Mehrere Anleger klagten mit Erfolg gegen die finanzierenden Banken. Die Richter urteilten, dass Kredit- und Kaufvertrag eine wirtschaftliche Einheit seien. Da der Kaufvertrag fehlgeschlagen sei, könnten die Banken nicht die Rückzahlung der Kredite verlangen. Informationen zu den einzelnen Urteilen sind bei der VZ Hamburg unter www.vzhh.de (Stichwort Geldanlage) oder aber ­telefonisch unter der Rufnummer 0  40/24  83 20 erhältlich.

0

Mehr zum Thema

  • P&R Insolvenzmasse wohl höher als erwartet

    - Die Insolvenz­verwalter der Containergesell­schaften P&R schätzen, dass die Insolvenzmasse bei einer Milliarde Euro liegen könnte. Vor einem Jahr gingen sie von etwa der...

  • Verdacht auf gewerbs­mäßigen Betrug Verhaftung bei Geno eG

    - Der Verdacht auf Untreue, Insolvenz­verschleppung und gemeinschaftlichen gewerbs­mäßigen Betrug bei der Geno Wohn­baugenossenschaft eG aus Ludwigs­burg scheint sich zu...

  • Von-Holst-Anlage­skandal Prozess hat begonnen

    - Der Prozess gegen Anne, Alexander und Antonia von Holst hat am 13. Mai 2019 vor der 9. Strafkammer in Augs­burg begonnen. Es geht um Betrug und um Steuer­hinterziehung....

0 Kommentare Diskutieren Sie mit

Nur registrierte Nutzer können Kommentare verfassen. Bitte melden Sie sich an. Individuelle Fragen richten Sie bitte an den Leserservice.