Immobilien­suche Meldung

Betrüger verlangen vor der Besichtigung ein Schlüssel­pfand.

Einige Inserate sind zu schön, um wahr zu sein. So sollte ein 100-Quadrat­meter-Loft nahe Essen nur 100 000 Euro kosten. Der angebliche Grund für das Schnäpp­chen: Die Besitzerin musste kurz­fristig ins Ausland ziehen. Für die Besichtigung musste ein „Schlüssel­pfand“ von 4 000 Euro nach London über­wiesen werden.

Vorkasse-Betrug gehäuft in Groß­städten

Nur 100 000 Euro für ein Top-Loft – da wurde ein Interes­sent stutzig. Er wandte sich an das Internetportal, das die Annonce veröffent­licht hatte. „Fälle von Vorkasse-Betrug treten gehäuft in Groß­städten auf“, sagt Sonja May von Immobiliens­cout24. Pro Woche löschen die Betreiber des Portals rund 500 verdächtige Anzeigen. Doch die Betrüger entwickeln ständig neue Strategien.

Auch eine Airbnb-Masche gibt es

Jetzt sind Kunden von WG-Gesucht.de im Visier von Betrügern. Die Zimmersuchenden sollen eine Kaution an die Über­nachtungs­platt­form Airbnb zahlen. Ein Mitarbeiter kümmere sich dann um den Vertrag. Airbnb bietet diesen Service aber gar nicht an.

Tipp: Weitere Informationen finden Sie zum Beispiel auf den Sicher­heits­seiten des größten deutschen Immobilienportals Immoscout24.

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