Verband der Pfand­brief­banken: Mehr als 700 000 Immobilienkäufe ausgewertet

Was Immobilienkäufer in Deutsch­land für Einfamilien­häuser und Eigentums­wohnungen bezahlen müssen, ermittelt der Verband der Pfand­brief­banken (vdp) seit knapp zehn Jahren. Um realistische Werte für Städte und Land­kreise angeben zu können, schlüsselt er die Preise nach den wichtigsten preis­bestimmenden Merkmalen wie Lage, Ausstattung und Größe der Immobilie auf. Die vdp-Werte sind Grund­lage unserer Tabellen ab Seite 54.

Seit dem Jahr 2003 hat der vdp 740 000 Immobilienkäufe ausgewertet und sie in einer bisher einzig­artigen Daten­bank erfasst. Die Informationen sind von den 41 Mitglieds­banken des vdp geliefert worden. Die Banken haben sämtliche Immobilien­verträge ihrer Kunden anonymisiert zur Verfügung gestellt.

Die Daten­bank enthält also Preise, die Käufer für Häuser und Wohnungen tatsäch­lich bezahlt haben. Die Preise sind vergleich­bar, weil Bank­sach­verständige Lage und Ausstattung der Immobilien in einem bundes­weit einheitlichen Verfahren detailliert erfasst und bewertet haben. Bei der Bewertung haben sie zwischen sehr guten, guten, mitt­leren und einfachen Lagen und Ausstattungen unterschieden. Unsere Tabellen zeigen die Ergeb­nisse für Häuser und Wohnungen in 28 Städten und 22 Land­kreisen in ganz Deutsch­land.

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