Immobilienkäufer und -verkäufer sollten beim Abschluss eines Maklervertrags über die Höhe der Provision verhandeln. Denn die von Maklern geforderte „ortsübliche“ Provision liegt im Schnitt um 20 Prozent über der tatsächlich gezahlten Courtage. Das geht aus einer vom Bundesverbraucherschutzministerium geförderten Studie des Vereins „wohnen im eigentum“ hervor.

Laut Maklerverbänden beträgt die übliche Provision je nach Region 5,80 bis 6,96 Prozent des Kaufpreises. Gezahlt werden nach der Studie im Schnitt aber nur 4,60 bis 5,60 Prozent.

Auch diese Sätze sind in Europa noch Spitze. In den Niederlanden beispielsweise begnügen sich Makler im Durchschnitt mit einer Provision von nur 1,9 Prozent, in Großbritannien sind es meist 2 bis 3 Prozent des Kaufpreises.

Die Studie gibt es zum kostenlosen Download unter www.wohnen-im-eigentum.de.

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