Tipps

  • Konzept. Bevor Sie sich Angebote vom Vermittler einholen, sollten Sie die Eckdaten Ihrer Finanzierung fest­legen. Wie viel Kredit benötigen Sie genau? Welche Rate können Sie zahlen? Wie lange soll der Zins fest­geschrieben sein? Welche flexiblen Rück­zahlungs­möglich­keiten sind Ihnen wichtig – etwa ein Sondertilgungs­recht oder das Recht, die Rate zu ändern. Lassen Sie sich von einer Verbraucherzentrale beraten, wenn Sie unsicher sind.
  • Vergleich. Holen Sie sich Angebote von mindestens zwei Vermitt­lern ein. Fragen Sie außerdem Ihre Haus­bank sowie die örtliche Sparkasse und Genossen­schafts­bank.
  • Unterlagen. Kümmern Sie sich früh um die Unterlagen, die Sie zur Finanzierung benötigen (etwa Kauf­vertrags­entwurf, Grund­buch­auszug). Sonst kann sich die Kredit­vergabe erheblich verzögern. Check­listen gibt es auf den Internet­seiten der meisten Vermittler.
  • Zins­entwick­lung. Beob­achten Sie die Renditen für Hypothekenpfand­briefe. Sind diese seit Ihrem Kredit­antrag deutlich gesunken, sollten Sie einen güns­tigeren Zins­satz verlangen. Der Verbands deutscher Pfand­brief­banken veröffent­licht auf seiner Internetseite www.vdp.de tages­aktuelle Renditen für Hypothekenpfand­briefe.
  • Doppel­provision. Vorsicht, wenn der Vermittler eine Provision von Ihnen verlangt! Meist ist das unseriös, weil er seine Provision schon von der Bank erhält. Auch auf eine Bearbeitungs­gebühr sollten Sie sich nicht einlassen.

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