Die fünf wichtigsten Finanzierungs­tipps

1. Eigen­kapital

Ihr Erspartes sollte auf jeden Fall die Kauf­neben­kosten und möglichst 20 Prozent des Kauf­preises abdecken. Zu den Neben­kosten gehören die Grund­erwerb­steuer, Notar- und Grund­buch­kosten und die Maklerprovision. Zusammen sind das je nach Bundes­land bis zu 15 Prozent des Kauf­preises.

2. Förderung

Erkundigen Sie sich bei der Gemeinde oder beim Land­rats­amt, ob Ihr ­Bundes­land zins­verbilligte Darlehen ­anbietet. Nutzen Sie die güns­tigen Kre­dite der staatlichen KfW-Bank – zum ­Beispiel für den Kauf einer energetisch sanierten Wohnung.

3. Zins­bindung

Sichern Sie sich die nied­rigen Zinsen lang­fristig. Für eine 15- oder 20-jährige Zins­bindung zahlen Sie einen höheren Zins­satz als für kürzere Fristen, Sie haben aber deutlich mehr Sicherheit. Nach zehn Jahren können Sie solche lang­laufenden Kredite zudem mit sechs ­Monaten Frist kündigen.

4. Tilgung

Nutzen Sie die nied­rigen Zinsen, um Ihren Kredit möglichst schnell zu tilgen. 2 bis 3 Prozent Tilgung im Jahr sollten Sie sich mindestens leisten können. Wollen Sie in 20 Jahren schuldenfrei sein, müssen es rund 4 Prozent sein.

5. Flexibilität

Vereinbaren Sie ein Recht auf Sondertilgungen von 5 bis 10 Prozent der Kreditsumme pro Jahr. Das kostet meist keinen Aufschlag. Besonders flexibel bleiben Sie, wenn Sie die Monats­rate ändern dürfen.

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