Immobilien­kredite Test

Baugeld ist im lang­jährigen Vergleich immer noch fantastisch günstig. Doch die Zinsen für Baukredite sind von Mai bis Anfang Juli deutlich gestiegen – ein Warn­schuss für alle, die jetzt eine Immobilie finanzieren wollen oder einen Anschluss­kredit brauchen: Niemand kann sich da­rauf verlassen, dass die Zinsen dauer­haft nied­rig bleiben. Besser ist es, sich gegen einen Zins­anstieg abzu­sichern. Dafür bieten Banken eine einfache und oft besonders güns­tige Lösung: Schnell­tilger­darlehen. Sie kombinieren lange Zins­bindung mit zügiger Tilgung. test zeigt die güns­tigsten Angebote.

Bis 0,5 Prozent­punkte weniger Zinsen pro Jahr

Die Stiftung Warentest hat die güns­tigsten Schnell­tilgerdarlehen aus einer Stich­probe von 73 Anbietern ermittelt. Der Vergleich zeigt: Schnell­tilger bekommen bei vielen Banken Sonder­konditionen. Sie zahlen bis zu 0,5 Prozent weniger Zinsen im Jahr als für einen Kredit mit gleicher Bindung, aber nur 2 Prozent Tilgung.

16 690 Euro Unterschied

Ob Erst- oder Anschluss­finanzierung – es lohnt sich, Kredit­angebote zu vergleichen. Das zeigt ein Beispiel aus dem Test: Für den 160 000-Euro-Kredit mit 20 Jahren Lauf­zeit zahlt der Kunde bei der teuersten Bank fast 70 Euro mehr im Monat als beim Top-Anbieter. Über 20 Jahre summiert sich der Unterschied auf 16 690 Euro.

Rechner zur individuellen Analyse

Die Stiftung Warentest bietet viele hilfreiche Rechner zur individuellen Analyse rund um Immobilienkauf und -finanzierung zum Download an.

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