Hypothekenzinsen: Zins hängt vom Kredit­anteil am Kauf­preis ab

Banken staffeln ihre Zins­sätze nach dem Anteil des Kredits am Immobilien­wert, dem „Beleihungs­auslauf“. Top-Zinsen gelten nur bis zum Limit von 45 bis 60 Prozent des Kauf­preises. Wer damit nicht auskommt, zahlt je nach Bank unterschiedliche Aufschläge.

Bis zu 80 Prozent des Kauf­preises steigt der Zins­satz meist nur um ein bis zwei Zehntel Prozent­punkte. Doch sobald die 80-Prozent-Grenze über­schritten wird, wird der Gesamt­kredit immer teurer. Besonders hoch sind die Aufschläge, wenn der Kunde mehr als 90 Prozent finanziert.

Viele Banken geben den Beleihungs­auslauf in Prozent des Beleihungs­wertes an. Der liegt bei selbst genutzten Immobilien meist 10 Prozent unter dem Kauf­preis. 100 Prozent des Beleihungs­wertes entsprechen dann nur 90 Prozent des Kauf­preises.

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