Wer in Immobilien investiert und seine Kosten von der Steuer absetzen will, muss das Ziel haben, zumindest langfristig Gewinne zu erwirtschaften. Diesen Grundsatz der Finanzverwaltung hat der Bundesfinanzhof nun auf geschlossene Immobilienfonds übertragen: Haben die Gesellschafter vertraglich das Recht, ihre Fondsanteile schon dann zurückzugeben, wenn ein Überschuss noch gar nicht zu erwarten ist, bestehe keine Gewinnerzielungsabsicht, vielmehr gehe es dem Anleger nur um Steuererparnisse, urteilten die Richter. Dabei zählen nur laufende Einnahmen mit, eine Wertsteigerung spielt keine Rolle (Az. R 33/97).

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