Vermittler im Vorteil

Finanztest ermittelt jeden Monat Zins­sätze für Darlehen von mehr als 70 Banken und Vermitt­lern. Wir berichten über aktuelle Zins­trends und zeigen die Konditionen für Förderkredite der KfW-Bank.

Immobilienkäufer müssen zu Jahres­beginn 2020 etwas mehr Zinsen zahlen als im Herbst 2019. Sie profitieren aber weiter von historisch nied­rigen Zins­sätzen. Im Vergleich zum Januar 2019 zahlen sie für Darlehen mit zehn Jahren Zins­bindung 0,5 Prozent­punkte weniger Zinsen im Jahr. Kredite mit 20 Jahren Zins­bindung sind sogar rund 0,7 Prozent­punkte güns­tiger als im Vorjahr.

Die güns­tigsten Darlehen gab es auch im vergangenen Jahr wieder von Kredit­vermitt­lern und Banken, die neben ihren eigenen Darlehen auch Kredite der Konkurrenz im Angebot haben. Warum das so ist, zeigt ein Blick auf die Kredit­institute, die hinter den Top-Angeboten der Vermittler stecken.

Topzinsen nur mit vielen Banken

Je nach Zins­bindung und Beleihung der Immobilie stammen die besten Konditionen meist von verschiedenen Banken. In unserem aktuellen Vergleich erreichten die Vermittler ihre Spitzenplätze mal mit einem Darlehen der Commerz­bank, mal mit einem Kredit der Hypo­ver­eins­bank oder der Versicherer Axa und Huk.

Welcher Kredit­geber jeweils am güns­tigsten ist, hängt auch vom Zeit­punkt ab. Beispiel: Für eine 80-Prozent-Finanzierung mit zehn Jahren Zins­bindung kamen die Top Angebote der Vermittler im Januar 2019 von der Axa und der BW Bank, im Juli von der Hypo­ver­eins­bank, im August von der DKB und im Oktober von Huk und PSD Koblenz.

Anbieter, die aus einem großen Pool von Banken die güns­tigsten Kredit­angebote heraus­filtern, sind daher klar im Vorteil gegen­über Banken, die nur eigene Kredite vergeben.

Die Vermittler arbeiten übrigens auch mit vielen regionalen Instituten zusammen, die mitunter die Zins­sätze der besten über­regionalen Bank noch unterbieten. Im vergangenen Jahr waren das zum Beispiel mehr­fach die Erzgebirgss­parkasse, die Sparkasse Rhön und die Volks­bank Ortenau.

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TestImmobilien­finanzierung21.01.2020
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